Ramsauer zu Stuttgart 21 "Alle brauchen das Projekt"
dpa, 07.02.2013 17:42 Uhr
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU)Foto: dpa
Wien - Verkehrsminister Peter Ramsauer sieht gute Chancen, dass die Projektpartner der Deutschen Bahn die gestiegenen Kosten des Bahnprojektes Stuttgart 21 mittragen werden. „Alle brauchen das Projekt“, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag bei einem Besuch in Wien.
Es sei nun Aufgabe der Bahn, die Stadt und Region Stuttgart, Baden-Württemberg und den Flughafen zu fragen, ob sie das Großprojekt weiterhin wollen. „Dann werden alle sagen: Im Grunde genommen ja. - Das ist jetzt einmal meine Prognose“, sagte Ramsauer und verwies auf den wirtschaftlichen Nutzen des Bauprojektes für die Region.
Für den Bund als Bahn-Eigentümer könne es ebenfalls Gründe für die Fortführung von Stuttgart 21 geben, auch wenn man die Wirtschaftlichkeitsschwelle „nach herkömmlichen kaufmännischen Rechnungskalkülen“ verfehle.
Die Bahn rechnet mit Mehrkosten von bis zu 2,3 Milliarden Euro gegenüber der bisherigen Planung für Stuttgart 21. Davon will die Bahn 1,1 Milliarden Euro übernehmen. Über die Verteilung der drohenden weiteren Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro streiten der Bund, das Land und die Stadt Stuttgart.

34 Spieltage, 34 Chancen 


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Ewald Moses
Seit wann ist der Herr Ramsauer ein Ehrenmann? Eher ein unfähiger Verkehrsminister! Im übrigen stellt sich die Frage, wem hier der Wind engegnbläst Mit Sicherheit der DB und deren Stadtzerstörern? Grube, Kefer, Dietrich & Co! Angesichts der Kosten ,die völlig aus dem Ruder laufen!
Ramsauer will das Projekt
Unsere Freunde aus Corleone brauchen das Projekt. Stichwort: Geldwäsche. Insider wissen mehr, Flitzpiepen schauen weg.
Desinteresse
Was die Menschen in Stuttgart und in BW auszeichnet ist ihr Desinteresse für Stuttgart 21. Der Versuchsballon eines Wahlkampfthemas ist ja jetzt durch die Grünen Hofreiter und Hermann gestartet worden - mit desaströsem Ergebnis: die Leute interessiert es nicht. Sie haben genug von Wahlkampf und Hin-und-Her. Sie haben entschieden und wollen die Verwirklichung von Stuttgart 21. Zumal nirgendwo eine politisch durchsetzbare Alternative zu sehen ist. Nichtmal Hofreiter oder Hermann kämpfen für einen solche.