Punkt, Bußgeld, Fahrverbot Handy am Steuer wird künftig härter bestraft

Von red/dpa 

Nur ein kurzer Blick – das Handy-Verbot am Steuer wird häufig missachtet. Foto: dpa
Nur ein kurzer Blick – das Handy-Verbot am Steuer wird häufig missachtet. Foto: dpa

Das Handy-Verbot am Steuer soll künftig deutlich teurer werden. Dafür stimmte der Bundesrat am Freitag. In manchen Fällen drohen sogar ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei und Fahrverbot.

Berlin - Das Hantieren mit Smartphones am Steuer kommt Autofahrer künftig teurer zu stehen. Der Bundesrat stimmte am Freitag für eine Verschärfung des bestehenden Handy-Verbots, das vielfach missachtet wird.

Für Verstöße werden künftig 100 Euro statt bisher 60 Euro fällig, weiterhin verbunden mit einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Im schlimmsten Fall mit einer Sachbeschädigung drohen 200 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Werden Fahrradfahrer mit Handy in der Hand ertappt, müssen sie künftig 55 Euro statt bisher 25 Euro zahlen.

Das Verbot, das bisher nur Mobil- und Autotelefone nennt, wird zudem auf alle Kommunikationsgeräte wie etwa Tablets und Laptops erweitert.

Lesen Sie jetzt