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Parkplatz-Morde Waffen sind nicht identisch

Annette Mohl, vom 07.09.2010 18:52 Uhr
  Foto: Eyb
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Magstadt - Der in Kerpen bei Köln getötete Mann ist nicht mit der selben Waffe erschossen worden wie Heiko S. im Mai bei Magstadt (Kreis Böblingen) und Friedrich L. im Juli in Mörfelden-Walldorf. Dennoch prüft die Polizei weiterhin, ob der gewaltsame Tod des noch nicht identifizierten Mannes in Kerpen in irgendeinem Zusammenhang zu den beiden anderen Morden in Baden-Württemberg und Hessen steht.

Dass es einen Zusammenhang geben könnte, leiten die Ermittler in Nordrhein-Westfalen von der Tatsache ab, dass alle drei Gewaltverbrechen auf oder in der Nähe von Parkplätzen verübt wurden, auf denen sich Stricher und Homosexuelle treffen. Auch waren alle drei Opfer nur mit einem T-Shirt oder gar nicht bekleidet. Die in Medien verbreitete Theorie, der Täter könnte aus Hass auf Homosexuelle handeln, wird von der Polizei nicht bestätigt. Auch die Mutmaßung, es könnte deutschlandweit ein Serienkiller unterwegs sein, der es auf Homosexuelle abgesehen hat, lässt sich nach dem neuen Untersuchungsergebnis nicht halten.

Fakt ist nur, dass der 30 Jahre alte ehemalige Bundeswehrsoldat Heiko S. und der 70 Jahre alte Rentner Friedrich L. tatsächlich mit derselben Waffe durch Kopfschüsse getötet wurden. Beide Leichen wurden in einem Pkw gefunden, Heiko S. in einem Peugeot am Hölzersee, Friedrich L. in einem Mercedes in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Der unbekannte etwa 25 bis 30 Jahre alte Tote in Kerpen wurde dagegen am 30. August in einem Waldstück in Kerpen-Buir entdeckt.

Kommentare (1)
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SEP
08
22:34 Uhr, geschrieben von Micha
Also bitte
Warum heißt es unentwegt, das seien Parkplätze für Stricher und Homosexuelle? Tatsache ist: Es handelt sich um Parkplätze, die Treffpunkte für Homosexuelle sind. Stricher treiben sich dort überhaupt nicht rum, wozu auch? Die würden da doch gar nichts verdienen! Habe da noch nie einen gesehen! Also wenn die Polizei so ermittelt und nicht mal einen Unterschied zwischen Strichern und sonstigen Homosexuellen macht, dann kann bei den Ermittlungen nicht viel rauskommen. Gegenbeispiel: Es gibt auch solche Parkplätze, wo Heterosexuelle sich vergnügen. Nach der oben beschriebenen Logik müßten dort dann ja auch Prostituierte sein. Lächerlich!


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