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Leverkusen - Nach elf Sekunden vergab Shinji Okazaki die Chance zum 1:0. Das wäre ein Start nach Maß gewesen, aber hexen können die Roten nun mal nicht. Aber sie können doch tatsächlich so auftreten, dass ein Punkt gegen einen der spielstärksten Gegner der Liga herausspringt. Der auf fünf Positionen erneuerte VfB (im 4-4-2-System) trat nach langer Zeit wieder als Mannschaft auf: kompakt, geschlossen, geordnet.
Roten stemmen sich gegen Niederlage
Leverkusen (im 4-1-2-1-2-System) war nach der Führung spielbestimmend, weil sich beim VfB die alte Unsicherheit und damit Fehler einschlichen. Nach dem Ausgleich fingen sich die Roten wieder, doch beide Teams zeigten in dieser Phase wenig Zug Richtung gegnerisches Tor. Nach dem 1:2 stemmten sich die Roten gegen die drohende Niederlage. Vedad Ibisevic vergab zwei gute Chancen, ansonsten mangelte es den Vorstößen aber meist an Wucht, zuweilen auch an Präzision.
Aber der VfB war nimmermüde, rannte bis zum Schluss an, leistete sich keine groben Patzer mehr und belohnte sich für seine Willensleistung mit dem Ausgleich. Gut, dass ein Freistoßtrick zum Tor führte. Schlecht, wie sich bei Cristian Molinaro starke Szenen und Aussetzer abwechselten, die den Beobachter ratlos zurückließen.
Wie sich die anderen VfB-Profis geschlagen haben? Klicken Sie sich durch unsere Noten für die Roten.
Die Noten und ihre Bedeutung:
1 = überragend
2 = stark
3 = Durchschnitt
4 = nicht in Form
Im Benefizspiel besiegen die All Stars der Kickers ihre Kollegen vom VfB Stuttgart mit 5:3 (2:2).