Noten für die Roten Analyse: Stabil – mit einer Ausnahme
dip, 25.02.2013 10:25 UhrStuttgart - Die Systemfrage wollen Fußballtrainer oftmals ja nicht überbewertet wissen. So auch Bruno Labbadia – dessen Mannschaft in der vergangenen Woche auch den Beweis lieferte, dass es mehr auf die Einstellung als auf die taktische Aufstellung ankommt.
Im Europa-League-Rückspiel beim KRC Genk ließ der VfB-Trainer seine Jungs in einem 4-4-2-System agieren, was dem Gegner kaum eine Möglichkeit bot, den Roten aber zwei Treffer ermöglichte. Im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg setzte Labbadia dann wieder auf ein 4-1-4-1-System – und wieder verfügte seine Mannschaft über eine große Stabilität, erzwang Fehler des Gegners und schaltete schnell um.
All das führte zur verdienten Führung und hätte weitere Treffer ermöglicht, wenn der VfB Mitte der zweiten Halbzeit seine Konter sauber zu Ende gespielt hätte. Das tat er aber nicht – und so hatte gleich die erste und auch einzige Nachlässigkeit im Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr den Ausgleich der Nürnberger, die im 4-2-3-1-System spielten, zur Folge.
Im Anschluss hatte der VfB zum Ende einer anstrengenden Woche nicht mehr die Kraft, um den Sieg zu erzwingen.

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VfB gegen Leverkusen
Was mir in den letzten VfB-Spielen aufgefallen ist, die Mannschaft kämpft und läuft und läuft bis einzelne Spieler auf den 'Felgen' daherkommen. Jeder sieht es, nur der Trainer offensichtlich nicht. So war es gegen Nürnberg und so war es gegen Leverkusen. Frage: Warum wechselt Labbadia immer zu spät bzw. gar nicht aus. Gegen Leverkusen war die Notwendigkeit einer Einwechslung frischer Spieler so offensichtlich, dass selbst Co-Kommentator Jens Lehmann von SKy mitleidig eine Auswechslung von müdem VfB-Personal (z. B. Holzhauser) forderte.