Noten für die Roten Analyse: Gute Ansätze reichen nicht

Von Thomas Näher 

Nach der fünften Bundesliga-Niederlage in Folge ist VfB-Trainer Labbadia konsterniert: „Ich dachte, wir sind schon stabiler, aber es reicht zurzeit nicht.“ Für welche Noten es bei den Roten reicht, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Stuttgart - Es war ja nicht alles schlecht, was der VfB (im 4-2-3-1-System) gegen Werder Bremen (4-1-4-1) fabrizierte. Es war sogar richtig gut, wie forsch die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia die Partie begann. Allerdings ließ sie zwei Topchancen aus – ein Beleg für die mangelnde Kaltschnäuzigkeit. Nach 20 Minuten wurde Bremen aktiver, traf durch Kevin de Bruyne den Pfosten (24.) – da war es um den VfB geschehen. Sofort griff wieder Verunsicherung um sich. Plötzlich spielten nur noch die Gäste, scheiterten zweimal, doch schon der dritte Versuch durch Mehmet Ekici saß. Bemerkenswert, wie der VfB nach der Pause zurückkam und den Ausgleich erzielte. In Ansätzen genügte er den Anforderungen, doch das reicht bei weitem nicht. Vor allem, wenn kapitale Schnitzer jedes Konzept zerstören. Diesmal leistete sich William Kvist einen Aussetzer, das daraus resultierende 1:2 führte zu Lähmungserscheinungen beim VfB, der kaum noch in Tornähe kam: Ganze drei gezielte Schüsse aufs gegnerische Tor sind ein Armutszeugnis in einem Heimspiel. Die ganze Konfusion dokumentierte Georg Niedermeier, der vor dem 1:3 den Ball verlor und sich vor dem 1:4 verladen ließ.

Klicken Sie sich durch die Noten für die Roten.

1 – überragend

2 – stark

3 – Durchschnitt

4 – nicht in Form

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Von 26. August 2016 - 21:38 Uhr

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