Neues Schloss Kretschmann feiert muslimisches Fastenbrechen
dpa/lsw, 31.07.2012 09:14 Uhr
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch mit der muslimischen Unternehmerin Mehtap Camcaz (im Hintergrund)Foto: dpa
Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Montagabend Muslime und Nicht-Muslime zum traditionellen Fastenbrechen nach Stuttgart geladen.
Im Neuen Schloss waren unter anderem Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) und Mehtap Camcaz von der Meta Food GmbH als muslimische Wirtschaftsvertreterin dabei. „Viele Musliminnen und Muslime in unserem Land weisen einen sehr erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg auf: Sie arbeiten in den Führungsetagen großer Firmen oder haben eigene Unternehmen gegründet. Viele schaffen Arbeitsplätze, zahlen eine Menge Steuern und engagieren sich in Vereinen oder der Politik“, sagte Kretschmann.
Kretschmann betont den Dialog
Öney meinte, der Einsatz der Glaubensgemeinschaften für die Religionsfreiheit und gegen Menschenfeindlichkeit im Südwesten sei vorbildlich. Kretschmann sagte: „Ich glaube, dass der Dialog zwischen den Kirchen und Religionsgemeinschaften, aber auch der Dialog zwischen religiösen und nichtreligiösen Menschen in Baden-Württemberg von großer Bedeutung für unser Gemeinwesen ist. Wir brauchen einen sachlichen Diskurs zwischen den verschiedenen Glaubensgruppen.“
Der Fastenmonat Ramadan hatte in diesem Jahr am 20. Juli begonnen. Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders dürfen Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nicht essen, trinken, rauchen und keinen Sex haben. Diese Zeit der Besinnung soll den Glauben und die Selbstdisziplin der Gläubigen stärken. Das Fastenbrechen (Iftar) an jedem Abend nach Sonnenuntergang ist für viele Muslime ein wichtiges Gemeinschaftserlebnis im Kreis der Familie. Nachts gehen viele Gläubige zum Beten in die Moschee.
Im Südwesten leben nach Angaben des Integrationsministeriums mehr als 600.000 Menschen islamischen Glaubens. Die Zahlen schwanken allerdings, da einige Gruppierungen wie die Aleviten in manchen Statistiken nicht zu den Muslimen gerechnet werden.


34 Spieltage, 34 Chancen 


nach oben
Meist Türken
Ob kommunale Integrationsbeauftragte oder Integrationsminister/in - es sind meist Türken, die solche Posten erhalten. Dasist die Beohnung dafür, dass die Türken die größten Integrationsdefizite aufweisen. Meine italienischen Freunde haben keine Ahnung, wer in Baden-Württemberg für Integration verantwortlich ist. Hauptsache Kretschmann hat eine türkischstämmige Alibi-Ministerin, weil man den Türkischstämmigen immer eine Extrawurst braten muss.
Zwei Feste in einer Woche?
Dann kann MP Kretschmann in dieser Woche zwei Feste feiern? Wie man hört, wird in den nächsten Tagen Herr Kretschmann noch mit in- und ausländischen Gästen bei der Hochzeit seiner Tochter sprechen können. Der Sigmaringer Stadtteil Laiz rüste sich bereits für das besondere Ereignis.
Wo bleibt das Multi-Kulti-Denken aus der grünen Heilslehre ?
Was ist mit dem Vesakh, dem höchsten buddhistische Fest , das ist die Feier der Geburt, der Erleuchtung und des Todes Buddha. Was ist mit Shivaratri oder Mahashivaratri, die Nacht des Shiva, ist im Hinduismus ein wichtiger Feiertag. Für die Verehrer des Gottes Shiva ist es das höchste Fest, die heiligste aller Nächte. Nach dem Hindu-Kalender findet der Feiertag am 14. Tag des Monats Phalguna, nach modernem Kalender Ende Februar/Anfang März statt und so weiter. und so fort. Wo bleibt die Umsetzung der grünen Lehre des Multikultidogmas, Herr Gymnasiallehrer Kretschmann ? Sehr schwache Leistung für einen Ober-Grünen aus der Ecke des Ökofaschismus.