Neuer Stuttgart-21-Vereinschef Brunnhuber will kein Sprachrohr sein

Von SIR/dpa 

Der neue Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm will sich ausschließlich darauf konzentrieren , den Menschen die Vorzüge des Projekts näherzubringen. Er wolle kein Sprachrohr sein.

Stuttgart - Georg Brunnhuber (66), der neue Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, will kein Sprachrohr sein. Der Verein werde sich „ausschließlich“ darauf konzentrieren, den Menschen die Vorzüge des Projekts näherzubringen, sagte der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und Bahnlobbyist am Freitag in Stuttgart. Einen Projektsprecher wie seinen Vorgänger an der Vereinsspitze, Wolfgang Dietrich, werde es nicht mehr geben. „Das Projekt spricht in Zukunft für sich selbst“, sagte Brunnhuber.

Über den Baufortschritt werde die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH selbst informieren - über ihr Kommunikationsbüro in Stuttgart. „Ganz vorne an der Rampe“, so Brunnhuber, stehe in Zukunft der Chef der GmbH, Manfred Leger. Als Vereinsvorsitzender gehe es ihm vor allem um Information der Bürger, Baustellenführungen und die Ausstellung im Turmforum am Bahnhof, die rund 20 000 Besucher pro Monat habe.

Brunnhuber war von 2006 bis 2009 als Bundestagsabgeordneter im Aufsichtsrat und danach bis Ende 2014 in verschiedenen Bereichen als Sonderbeauftragter bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt. Im Verein Stuttgart 21 ist er zukünftig Vorsitzender und einer von drei Vertretern der Bahn AG im Vorstand. Dem Vorstand der Vereins gehören darüber hinaus drei Vertreter von Land, Stadt und Region an.

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