Neuer Ärger für Donald Trump Reporterin zeigt Wahlkampfleiter an

Von red/dpa 

Der Wahlkampfleiter von Donald Trump soll eine Reporterin körperlich angegangen sein. Foto: dpa
Der Wahlkampfleiter von Donald Trump soll eine Reporterin körperlich angegangen sein.Foto: dpa

Eine Reporterin soll von Donald Trumps Wahlkampfleiter körperlich angegangen worden sein. Nun hat sie Anzeige erstattet. Trump selbst bezeichnet die Vorwürfe als „erfunden“.

Miami - Die Reporterin, die am Dienstag angeblich von Donald Trumps Wahlkampfleiter körperlich angegangen wurde, hat Anzeige erstattet. Die Polizeibehörde in Jupiter (Florida) bestätigte dies der Nachrichtenseite „Independent Journal Review“. Der Vorfall sorgt in den USA für größeres Aufsehen.

Michelle Fields, die für das konservative „Breitbart News Network“ arbeitet, hatte eine Veranstaltung des republikanischen Kandidaten Trump besucht. Als sie diesen interviewen wollte, wurde sie am Arm gepackt und nach hinten gezogen, wie sie in einem offenen Brief erklärte. Ein Journalist der „Washington Post“ hatte den Wahlkampfleiter Corey Lewandowski als Täter identifiziert.

Mittlerweile hat ausgerechnet Fields’ Arbeitgeber „Breitbart“ die Vorwürfe gegen Lewandowski infrage gestellt. Ein Sicherheitsmann sei für die Attacke verantwortlich, der dem Trump-Manager ähnlich sehe. Trump selbst hatte die Vorwürfe am Donnerstag gegenüber CNN als „erfunden“ bezeichnet.

Eine Kampagnensprecherin forderte am Freitag eine Entschuldigung des „Washington Post“-Journalisten und der Zeitung selbst. Sie stellte nicht mehr den Vorfall an sich infrage, doch die Vorwürfe gegenüber Lewandowski seien falsch.

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