Nationalpark Schwarzwald Greenpeace spannt Riesenbanner an der Schwarzenbach-Talsperre

Von dpa 

Mit einem Riesenbanner an der Schwarzenbach-Talsperre bei Forbach im Kreis Rastatt hat sich Greenpeace für einen Nationalpark im Schwarzwald stark gemacht. Foto: dpa
Mit einem Riesenbanner an der Schwarzenbach-Talsperre bei Forbach im Kreis Rastatt hat sich Greenpeace für einen Nationalpark im Schwarzwald stark gemacht.Foto: dpa

Mit einem Riesenbanner an der Schwarzenbach-Talsperre im Kreis Rastatt hat sich Greenpeace für einen Nationalpark im Schwarzwald stark gemacht.

Forbach - Mit einem Riesenbanner an der Schwarzenbach-Talsperre bei Forbach (Kreis Rastatt) hat sich Greenpeace für einen Nationalpark im Schwarzwald stark gemacht. Zehn Kletterer der Umweltorganisation befestigten am Mittwoch das 28 mal 15 Meter große Plakat mit der Aufschrift: „Der Wunsch dieser Region: Nationalpark Schwarzwald“ an der Staumauer. Der Park trage zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten bei, hieß es. Das sei auch für die betroffenen Landkreise ein großes Anliegen.

Greenpeace untermauerte dies mit einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage des Forsa-Instituts: Danach waren von 502 Befragten aus den Landkreisen Rastatt, Calw, Freudenstadt und dem Ortenaukreis 65 Prozent dafür, ein solches Schutzgebiet einzurichten. „Das ist ein guter Start. Wir wollen noch mehr Menschen informieren und sie von den Vorteilen eines Nationalparks überzeugen“, sagte Greenpeace-Waldexperte Luis Scheuermann.

Der Naturschutzbund NABU nannte die Forsa-Ergebnisse „eine wunderbare Bestätigung“. Die Umfrage zeige auch, dass der Nationalpark kein parteipolitisches Projekt ist. „Anhänger aller drei großen Parteien unseres Landes sprechen sich mehrheitlich für den Nationalpark aus. Das ist ein klares Zeichen und sollte auch den Fraktionen im Landtag die Entscheidung erleichtern.“

Der Nationalpark wäre der erste in Baden-Württemberg und soll etwa 10 000 Hektar umfassen. Er ist nicht unumstritten und wird vor allem von der holzverarbeitenden Industrie kritisiert. Naturschützer und die Tourismusbranche begrüßen die Pläne hingegen.

 

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