Metallica in Stuttgart Falsche Tickethändler wollen Kasse machen

Von Jürgen Bock 

Die US-Rocker Metallica um Sänger James Hetfield kommen nach Stuttgart – und schon am Tag der Ankündigung geht es auf dem Ticketmarkt hoch her Foto: dpa
Die US-Rocker Metallica um Sänger James Hetfield kommen nach Stuttgart – und schon am Tag der Ankündigung geht es auf dem Ticketmarkt hoch her Foto: dpa

Kaum ist verkündet, dass die US-Rocker Metallica zwei Konzerte in Stuttgart spielen werden, da treten auch schon die Geschäftemacher auf den Plan: Im Internet werden Karten bereits zu überhöhten Preisen angeboten, obwohl der Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat.

Stuttgart - Die Rockband Metallica kommt nach Stuttgart. Zwar ist es bis zu den beiden Auftritten in der Schleyerhalle am 7. und 9. April 2018 noch über ein Jahr hin, doch bereits wenige Stunden nach Bekanntgabe der Termine löst die Ankündigung Reaktionen auf dem Ticketmarkt aus. Denn viele Fans wollen nicht bis zum Beginn des offiziellen Vorverkaufs am 24. März warten. Im Internet bieten diverse Ticketbörsen bereits Karten an – zu hohen Preisen. So soll das billigste Ticket für Stuttgart 129 Euro kosten, ein Stehplatz im Innenraum sogar 199 Euro.

Paul Woog, Geschäftsführer des Veranstalters SKS Michael Russ GmbH, rät Musikfreunden davon ab, auf solche Angebote einzugehen. Sie seien bestenfalls überteuert, im Zweifel gebe es überhaupt kein Ticket. „Offizielle Karten werden personalisiert sein“, sagt Woog. Wie viel Eintritt die Konzerte kosten werden, steht derzeit noch nicht fest. „Die Auftritte werden teuer sein, aber nicht so teuer, wie die Karten jetzt angeboten werden“, so Woog. Er rechnet damit, dass die beiden Konzerte binnen kurzer Zeit ausverkauft sein werden. Sein Rat: Tickets nur bei der Band selbst, bei stuttgart-live.de, Easyticket oder Ticketmaster bestellen.

Für Aufsehen sorgt auch die Tatsache, dass drei der nur acht Deutschland-Konzerte in Baden-Württemberg stattfinden – eins in Mannheim und zwei in Stuttgart. Berlin etwa ist leer ausgegangen. „Wir sind eben Rockland. Man spielt gern im Süden“, freut sich Woog über den Coup.

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