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„Mein Filderstadt“ Endspurt beim Fotowettbewerb

Jens Noll, vom 22.02.2012 09:00 Uhr
Mit einem persönlichen Blick erkunden die Fotografen ihre Heimatstadt. Foto: Nicole Eßwein/z
Mit einem persönlichen Blick erkunden die Fotografen ihre Heimatstadt. Foto: Nicole Eßwein/z

Filderstadt - Eine Stadt im Jahreszyklus abzubilden, mit neuen Facetten und Ansichten – dieser Gedanke steht hinter der Ausschreibung des Fotowettbewerbs „Mein Filderstadt“. Am 31. März läuft das vierte Quartal des Wettbewerbs aus, bis dahin können Filderstädter Bürger noch Arbeiten einreichen.

Filderstadt ist nicht die erste Kommune, die einen Fotowettbewerb ausschreibt. Dass dieser aber ein ganzes Jahr dauert, ist, zumindest aus Filderstädter Sicht, ein Novum. „Es ist schön, dass wir ausgeprägte Jahreszeiten hatten“, sagt Dominic Schaudt, Leiter des Stadtmarketings. Er gehört der Arbeitsgruppe Stadtmarketing an, die den Fotowettbewerb initiiert hat. Verschiedene Ämter und kulturelle Einrichtungen gehören der Arbeitsgruppe an.

150 bis 180 Fotos, schätzt Schaudt, sind seit März 2011 eingereicht worden. „Ich denke, dass wir am Ende bei 200 landen werden“, meint er. Besucher des Rathauses in Bernhausen konnten bereits einen Blick auf einige Fotografien werfen, denn nach jedem Quartal wurden beispielhafte Werke in einer kleinen Ausstellung gezeigt. „Die meisten Besucher sind davor stehen geblieben“, hat Schaudt beobachtet, „gerade die ortsfremden waren überrascht.“

„Sehr originelle und schöne Werke“

Überrascht war auch Schaudt, als er die eingereichten Arbeiten sichtete. „Wir haben sehr originelle und schöne Werke bekommen“, berichtet er. „Da sind Motive dabei, bei denen man nachdenken musste: Wo war das jetzt?“ Besonders gefallen haben ihm überraschende Kompositionen und Detailaufnahmen, die oftmals aus einem Blickwinkel aufgenommen wurden, zu dem nicht jeder Zugang hat, wie zum Beispiel der eigene Garten. Beim Fotowettbewerb geht es darum, sich mit dem Heimatort zu beschäftigen und mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen.

Bis zu drei Arbeiten darf ein Teilnehmer pro Aufruf einreichen, für den gesamten Zeitraum können es somit insgesamt zwölf Werke sein. So können auch Sequenzen entstehen. Welche Fotos am Ende des Wettbewerbs als die zwölf besten ausgezeichnet werden und mit Sachpreisen prämiert werden, entscheidet eine fachkundige Jury. Ihr gehören Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker, Bürgermeister Andreas Koch, Vertreter der Kunstschule Filderstadt sowie Experten aus Kunst, Werbung und Grafikdesign an.

Ausstellung der prämierten Bilder im Mai oder Juni

Die zwölf prämierten Aufnahmen und eine Auswahl herausragender Fotoarbeiten sollen nach dem Wettbewerb angemessen in der Filharmonie präsentiert werden. Ein Ausstellungstermin ist im Mai oder Juni geplant. Wie die Aufnahmen danach weiterverwendet werden, wird in Einklang mit den Fotografen entschieden. Denn sie treten ihre Rechte am Bild nicht ab. Die Veranstalter würden die Motive allerdings gerne in einer Postkartenserie oder in einem Kalender abdrucken. „Es wäre schade, wenn so schöne Bilder verschwinden würden“, sagt Dominic Schaudt.

Was dem Wirtschaftsförderer gefallen würde: wenn nicht nur Filderstädter sich an den Aufnahmen erfreuen, sondern diese auch in Form eines Mitbringsels, als Geschenk oder Andenken den Weg aus der Stadt finden würden.

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