Medizin: Problemzone Schulter Schulterschmerzen – Was hilft

Von Markus Brauer 

Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Foto: dpa
Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Foto: dpa

Alternative Heilmethoden liegen im Trend. Viele Patienten vertrauen auf die Kraft sanfter Medizin. In unserer Serie stellen wir Heilmethoden und Therapien der Welt vor.

Stuttgart - Es kann mit einer Lappalie beginnen: Ein Sturz auf Glatteis, ein missglückter Wurf beim Basketball, ein Schlag beim Tennis. Die Schmerzen in der Schulter scheinen schnell vorüberzugehen, doch allmählich werden daraus Dauerschmerzen. Belastungen mit dem lädierten Arm sind kaum noch möglich. Selbst die Teetasse im Küchenschrank wird unerreichbar. Auch während der Nacht findet der Geplagte keine Ruhe mehr.

Schulterbeschwerden sind eine Volkskrankheit

Jeder zehnte Orthopädie-Patient wird von Schmerzen in der Schulter geplagt. Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk, zugleich aber sehr anfällig für Schädigungen. Um die richtige Diagnose zu stellen, stehen dem Arzt verschiedene Methoden zur Verfügung: neben der Inspektion (Betrachten), Palpation (Betasten) und Anamnese (Krankengeschichte) auch technische Mittel wie Röntgen- und Ultraschallgerät, Computer- und Kernspintomografie.

Häufigste Ursachen für Schulterschmerzen sind neben Veränderungen der Wirbelsäule, lokale Überbelastungen, entzündliche Vorgänge oder Unfälle. Schultererkrankungen haben eins gemeinsam: Der Teufelskreislauf aus Schmerz, Schonhaltung und Muskelverspannung muss schnell durchbrochen werden, damit daraus keine bleibende Funktionseinschränkungen entstehen.

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