Mappus' Mails Was passiert mit den Textnachrichten?

Von SIR/dpa 

Das elektronische Archivprogramm des baden-württembergischen Landesarchivs in Stuttgart. Hier werden die Mails von Stefan Mappus die nächsten 30 Jahre sicher verwahrt. Foto: dpa
Das elektronische Archivprogramm des baden-württembergischen Landesarchivs in Stuttgart. Hier werden die Mails von Stefan Mappus die nächsten 30 Jahre sicher verwahrt.Foto: dpa

Verwahrt, aber nicht einsehbar: E-Mails aus der Verwaltung des Landes müssen an das Landesarchiv abgegeben werden. Auch die Mails von Ex-Regierungschef Stefan Mappus landen dort - und bleiben.

Stuttgart - Die E-Mails von Ex-Regierungschef Stefan Mappus (CDU) aus dem Jahr 2010 haben für Ärger in der Landespolitik gesorgt: Vertreter der grün-roten Koalition hatten gehofft, dass sie Aufschluss über einen möglichen Einfluss von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) auf den harten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Kritiker Ende September 2010 geben könnten. Doch nun muss das Staatsministerium die Mails löschen. Sie bleiben an anderer Stelle verwahrt.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Causa "Mappus' Mails":

Werden die E-Mails wirklich gelöscht?

Ja, aber nur auf den Servern des Staatsministeriums. Gesichert werden sie im Landesarchiv: Diesem werden sie an diesem Freitag auf einer mobilen Festplatte vom Staatsministerium übergeben. Zusätzlich werden sie auf einem USB-Stick des Landesarchivs gespeichert. Anschließend werden sie im Archiv noch mal gesichert. Erst dann können die E-Mails im Staatsministerium gelöscht werden.

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