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Manager in der Bundesliga Kommentar: Amateure am Ball

Gunter Barner, vom 27.07.2010 18:06 Uhr
 Foto: Baumann
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Stuttgar - Wer eine Bundesliga-Mannschaft trainieren will, braucht einen Schein als Fußball-Lehrer. Und das ist gut so. Die Ausbildung zum lizenzierten Coach an der Kölner Trainerakademie garantiert ein unverzichtbares Grundwissen im Umgang mit den Profis.

Und was braucht ein Bewerber, der als Manager einsteigen will? Antwort: eigentlich nichts. Dabei hat der Mann, der den sportlichen Bereich eines Fußball-Unternehmens leiten soll, eine noch größere Verantwortung als der Trainer. Seine Entscheidungen können einen Club im schlimmsten Fall ruinieren. Das weiß auch Fredi Bobic, der sich deshalb nach Ende seiner Laufbahn mit etlichen Praktika und Studien selbst um das nötige Fachwissen kümmerte, das ihm nun helfen soll, seiner Verantwortung gerecht zu werden.

Die Bundesliga sucht ständig fähige Manager, aber weder die Deutsche Fußball-Liga noch der Deutsche Fußball-Bund bieten bisher Lehrgänge in diesem Bereich an. Eigentlich ziemlich amateurhaft für eine Branche, die ihre Professionalität so gerne betont.

Kommentare (5)
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JUL
29
21:27 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
Marionette
Schätze Fredi Bobic als Menschen und Fussballer sehr. Aber ich weiß nicht, ob er mit dieser Vertragsunterschrift sich einen gefallen getan hat. Er wird doch nur die Marionette der Herren Staudt, Hundt und Ruf sein. Die wollten doch nur einen " Anfänger", der nicht aufmuckt und steuerbar ist. Mit dieser Vorstandsschaft wir der VFB immer ein Ausbildungsverein bleiben, der aber so langsam sein Tafelsilber veräußert hat. Bin ja mal gespannt wen man nächstes Jahr verscherbeln will, weil man in der Gruppenphase der EL ausgeschieden ist, und in der BL ja nur 9. mit dem Kader geworden ist. Wir werden ja sehen, wieviel vom Erlös von Khedira in die Mannschaft fließt..Wenn ich Namen wie z.B. Traore lese, wird mir wieder bewusst daß der VFB ja ein Ausbildungsverein ist...von Spielern mit internationalem Format kann der VFB-Fan nur träumen...aber die Eintrittspreise, die haben internationales Format! Und dann dieser Witz von einem Stadionumbau, da steckt man Unsummen von Geld hinein, anstatt erst mal eine Mannschaft mit internationalem Format zu formen!! Diese Entwicklung kann ich nicht für gut heißen, denn eines ist auch klar, ein Christian Gross will Titel, und wenn er spürt dass dieses Ziel ihm der Verein nicht ermöglicht ist er früher oder später weg, und der VFB steht wieder einmal wie schon so oft vor einem Scherbenhaufen! Sorry das ist eben meine Meinung!
JUL
29
12:22 Uhr, geschrieben von Micha
Bobic
Die Vereine verfügen doch über jede Menge Berater, die sich sehr wohl gut im Vertragsrecht usw. auskennen! Es ist doch wie überall, es gibt Leute die vorne dran stehen (Bobic) und Leute, die im Hintergrund (Schneider, Anwälte, Berater, ...)zuarbeiten. Bobic mag vielleicht kein internationaler Top-Manager sein, aber er hat selbst als Spieler schon genug Vertragsverhandlungen gehabt. Ich denke die ehem. Profis kennen sich in diesem Business ganz gut aus! Ich finde den Zug mit Bobic gut, da er lange beim VfB gespielt hat und den Verein kennt. Also warten wir es mal ab!
JUL
29
11:02 Uhr, geschrieben von Thomas
Richtiger Manager ?
Wer einen Beruf ausüben will sollte schon eine vernünftige Ausbildung haben. Warum sind denn in Ausland deutsche Handwerker bzw. Arbeitskräfte so beliebt und begehrt? Weil sie eine gute Ausbildung mit Hintergrundwissen haben und wissen was sie tun. Was würden die Leute denn sagen wenn jeder Gas Wasserinstallateur werden kann und dann die Keller unter Wasser stehen weil die Leitungen nicht dicht sind bzw. die Dächer nach einer Gasexplosion in die Luft fliegen? Würde der H. Staudt so einen Handwerker in sein Haus lassen? Aber einen solchen Fachmann wie den H. Heldt hat er als (Fußball) Manager eingestellt der dann eine Menge Geld vernichtet hat. Und man denke nur noch an den Bastürkvertrag. Dessen Berater (das war noch vor der Heldt Zeit) war so clever und hat dem ja fast einen unkündbaren Rentenvertrag verpasst. Mit einer vernünftigen Ausbildung u.a. im Vertragsrecht, wäre so was nicht passiert. Es ist also schon sinnvoll wenn man diesen selbsternannten Managern eine gewisse Grundausbildung auf den Weg gibt. Der DFB ist da gefragt. Wenn erschon von einem Trainer einen Trainerschein verlangt, warum dann nicht von einem Manager auch ein Ausbildung. Die Vereine sind heute richtige Wirtschaftsunternehmen. Und die sollten von keinen Amateuren geführt werden. Der H. Bobic bringt zumindest mal ein kaufmänische Ausbildung mit und hat div. Managerlehrgänge besucht. Der dürfte ca. 1000% mehr Wissen mitbringen als 90% der restlichen Bundesligamanager.
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