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Ludwigsburg Zug wird wegen starker Rauchentwicklung evakuiert

dpa/lsw, 15.11.2012 14:23 Uhr

Ludwigsburg - Ein Regionalexpress ist am Donnerstag im Bahnhof von Ludwigsburg wegen eines Brandes evakuiert worden. Durch das Feuer hatte sich starker Rauch gebildet, wie die Bundespolizei mitteilte. Eine Zugbegleiterin wurde verletzt. Sie kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen hatte wohl eine heiß gelaufene Bremse eine Achse der Bahn zum Brennen gebracht.

 

Der Regionalexpress war auf dem Weg von Stuttgart nach Würzburg, als es gegen 11.30 Uhr zu dem Zwischenfall kam. Wie viele Menschen sich an Bord befanden, konnte die Polizei nicht sagen. Auch zur Schadenshöhe gab es noch keine Angaben. Der Zug sollte in die Werkstatt gebracht und repariert werden. Das Gleis wurde laut Polizei bei dem Zwischenfall nicht beschädigt.

 

 
 
Kommentare (7)
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NOV
16
Josef Eisele, 00:02 Uhr

Selten, aber gefährlich: ein brennender Zug.

Im geplanten Tiefbahnhof beruht das Konzept des Brandschutzes auf folgender Technik: .'... Im Fokus steht dabei zunächst die zuverlässige Entrauchung der Station, um eine sichere Evakuierung zu ermöglichen. Dazu werden am Brandherd je 7 Quadratmeter große Öffnungen in mehreren Lichtaugen gezielt geöffnet und gleichzeitig über leistungsstarke Lüfter von beiden Seiten große Mengen Luft in Richtung Hauptbahnhof gedrückt. Die hineinströmende Luft nimmt dabei den Rauch auf, der kurz darauf über die Öffnungen im Dach entweicht. Gutachten und Entrauchungsversuchen an mehreren Modellen haben gezeigt, dass die Rauchentwicklung damit auf den unmittelbaren Bereich des Brandherdes begrenzt und die übrige Bahnhofshalle praktisch rauchfrei gehalten werden kann....'. So die Bahn in direkt zu Stuttgart 21-Brandschutz. Das vor kurzem in die Öffentlichkeit gelangte Gutachten der Schweizer Firma Gruner bemerkt dazu:'... Der angenommene Vorteil des Systems, dass Rauch zurückgedrängt wird, kehrt sich schließlich erwartungsgemäß in den Nachteil um, dass infolge der maschinell erzeugten Scherströmungen zunehmend Rauchgase in die Gehschicht eingemischt werden und somit schließlich die gesamte Bahnhofshalle verraucht wird. ....dort ergibt ein Simulationslauf (Simulationsnummer 24), dass nach spätestens 24 Minuten die gesamte Bahnhofshalle (d.h. Stege A, B und C) verraucht ist. Es wird somit toleriert, dass flüchtende Personen kontaminierte Luft atmen...'. Im Klartext heißt das, die überlegene Technik wird nach geraumer Zeit zum Nachteil! Sie kann sogar schon zu Beginn des Manövers scheitern, wenn der Zug so zum Stehen kommt, dass er sich ganz am Anfang bzw. am Ende der Halle sich befindet. Und schließlich wird ein spontan auftretender Irrtum des Systems automatisch die Verrauchung der Halle befördern, von Anfang an. Eine Situation, in der sowohl der Rauch als auch die Passagiere nach oben müssen, aber bitte schön getrennt, wird in der Realität nicht so zufriedenstellend funktionieren wie in der Simulation, und dann wird es todernst. Die Evakuierungszeiten vor allem wegen der Staus vor den Treppenaufgängen sind viel zu lange, derzeit ist die Rede von 8 bis maximal 19 Minuten Wartezeit vor(!) den Treppen. Und während dieser Zeit brennt der Zug weiter! Wer je einmal sich mit einem offenen Feuer in einem dazu geeigneten Zelt mit Abzug an der Spitze auseinandergesetzt hat, wird wissen, was ich meine. Die Tunnelröhren ohne Entrauchung schließlich mit Querstollen im Abstand von 500 m werden je nach Größe des Zuges und Menge der Verrauchung unter Umständen für die langsameren Passagiere zur Todesfalle, das muss man ganz realistisch sehen. Ein Abstand zur Wand von etwa einem Meter bei einem ICE, dazu die Panik und die höchst unterschiedliche Fitness der Passagiere wird eine grauenhafte Situation heraufbeschwören, es handelt sich schließlich nicht um in der Tauchrettung geübte U-Bootfahrer. Und auch in der großen Halle wird das Einlaufen eines qualmenden Zuges auf eine Situation stoßen, die der einer Infanteriegefechtsübung nach mehreren Monaten Ausbildung diametral entgegengesetzt ist. Wer sich ausführlicher für das Gutachten zum Brandschutz der Firma Gruner interessiert, der sei auf folgenden link verwiesen: http://direktzu.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/stuttgart21/messages/brandschutzgutachten-falsch-zitiert-43366

NOV
15
Bahnfahrer, 20:57 Uhr

Alle 5 Wochen brennt in Deutschland ein Zug!nnt,

Kommt so gut wie nie vor, sagt Dementrich vom Desinformationsbüro! Ob er weiß, dass alle 5 Wochen in Deutschland ein Zug brennt, im Durchschnitt? Wahrscheinlich glaubt er auch, dass die Erde eine Scheibe ist . oder besser gesagt, er möchte, dass es die dummen Bürger glauben.... Ich bin empört, dass so jemand von uns Steuerzahlern und Bahnfahrern bezahlt wird! Absetzen, bitte, aber sofort!

NOV
15
DerAufklaerer, 18:12 Uhr

hat doch gar nichts mit S21 zu tun

Herr Schmiedel aus LB sagte doch: 'Züge brennen nicht'. Kann also auch nicht im Tunnelhaltepunkt und erst recht nicht in den zuführenden Tunnels geschehen. Und Kefer sagte, dass dies unwahrscheinlich ist und wirtschaftlich ... dann hörte er auf, (er wollte wohl sagen: eine Entschädigung für Witwen und Waisen ist billiger ...) Von Kaprun lernen heisst siegen lernen.

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