Ku Klux Klan-Verdacht Polizei befürchtet Imageschaden durch Rassisten

Von Nils Mayer 

Rassistische Vereinigung: Der Ku Klux Klan (Symbolbild) Foto: EPA
Rassistische Vereinigung: Der Ku Klux Klan (Symbolbild) Foto: EPA

Die Polizei in Baden-Württemberg fürchtet um ihren Ruf. Der frühere Chef des Ku Klux Klans (KKK) in Schwäbisch Hall, Achim Schmid, behauptet, bis zu 20 Polizeibeamte seien an einer Mitgliedschaft in dem rassistischen Geheimbund interessiert gewesen.

Stuttgart - „Wenn das stimmen würde, wäre das Image der Polizei zurecht angekratzt“, sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Joachim Lautensack, den Stuttgarter Nachrichten. Er betonte, rassistisches Gedankengut dürfe „im Selbstverständnis eines Polizisten keinen Platz haben“.

Der Bundesvorsitzende der Türkische Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, forderte derweil in Stuttgart eine „lückenlose Aufklärung“. Nach bisherigen Ermittlungen des Innenministeriums gehörten lediglich zwei Polizeibeamte aus dem Südwesten definitiv den Kapuzenträgern an.

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