Kommentar zum Brummton Teilerfolg

Von Jürgen Bock 

Viele Betroffene halten das Geräusch kaum noch aus – für sie gibt es jetzt zumindest etwas Hoffnung Foto: Lichtgut/Horst Rudel
Viele Betroffene halten das Geräusch kaum noch aus – für sie gibt es jetzt zumindest etwas Hoffnung Foto: Lichtgut/Horst Rudel

Die Brummton-Geplagten auf den Fildern sind einen Schritt weiter. Das erhöht zumindest die Chance, dass sich eine Ursache für das Geräusch finden lässt.

Stuttgart - Über zwei Dinge dürfen sich zumindest die Brummton-Geplagten auf den Fildern freuen: Zum einen wissen sie, dass der tieffrequente Ton, der sie so sehr leiden lässt, messbar ist. Zum anderen, und das ist vielleicht genauso wichtig, bekommen sie jetzt eine gewisse Unterstützung durch die Stadt Leinfelden-Echterdingen und diverse Experten. Vorbei sind die Zeiten, als jeder nur als Einzelfall und hypochondrischer Spinner abgetan wurde.

Dieser Teilerfolg erhöht zumindest die Chance, dass man dem Grundübel auf die Spur kommt. Denn die zentrale Frage lautet: Woher kommt das Geräusch? Gibt es nur eine oder womöglich eine ganze Verkettung von Ursachen? Weltweit und auch in Baden-Württemberg ist schon mehrmals gemessen und geforscht worden – ohne greifbares Ergebnis. Aber das muss ja nicht für immer so bleiben.

Doch nicht nur die Betroffenen sollten sich zusammenschließen. Auch die beteiligten Kommunen sind dazu aufgefordert. Dann ließen sich auch Kosten für Untersuchungen besser stemmen.

juergen.bock@stuttgarter-nachrichten.de

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