Kolumne zur Hitzewelle Warum sich dieser Text so flüssig liest

Von Tom Hörner 

Sprudel tut gut, aberf nicht zu kalt sollte er sein Foto: dpa
Sprudel tut gut, aberf nicht zu kalt sollte er seinFoto: dpa

Obacht, bevor Sie diesen Text lesen, decken Sie sich mit ausreichend Flüssigkeit ein. Anderthalb Liter Mineralwasser, meint StN-Mundschenk Tom Hörner, müssten genügen.

Stuttgart/Wasseralfingen - Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Bundesgesundheitsministerium ­sowie die Verbraucherzentrale Wasser­alfingen und der Bund Deutscher ­Zeitungsverleger haben uns gebeten, aus aktuellem Anlass auf die üblicherweise an dieser Stelle erscheinende Glosse zu ­verzichten und statt dessen einen Beipackzettel zum Umgang mit der Hitze abzudrucken. Das wollen wir gern tun, den auch uns ist am Wohlbefinden und Überleben unserer Kundschaft gelegen.

Bevor Sie weiterlesen, vergewissern Sie sich, dass genügend Getränke in Reichweite stehen: nix Kaltes, nix Heißes, am besten lauwarm und langweilig, so will das Ihr Körper. Und natürlich alkfrei.

Anderthalb Liter Flüssigkeit sind für einen Text von rund 50 Zeilen Länge in Tagen wie diesen keinesfalls überdimensioniert. Sollten Sie vorhaben, die ­Zeitung, in der dieser Text erscheint, von vorn bis hinten durchzulesen, ist eine Kiste Mineralwasser eher knapp bemessen. Erwägen Sie gar das Internet, in dem dieser Text ebenfalls veröffentlicht wird, in seiner Gänze durchzulesen, suchen Sie mit ihrem Rechner am besten ein schattiges Plätzchen an den Ufern eines Trinkwasserspeichers auf.

Die Losung der Stunde, Sie haben es in der zurückliegenden Woche an der einen oder anderen Stelle vielleicht schon ­gehört, lautet: trinken, viel trinken.

Haben Sie den Eindruck, dass sich ­dieser Text bisher recht flüssig liest, so liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass wir mit unserer kompletten Redaktion in einen Getränkegroßhandel umgezogen sind.

Beachten sollten Sie unbedingt, dass das Trinken an sich auch schon eine ­Tätigkeit ist und bei Hitze den Körper an seine Grenzen bringen kann. Aus diesem Grund halten Sie auch beim Trinken stets etwas Flüssiges in der Hinterhand.

Sollten Sie sich eingangs gefragt haben, wie es die Verbraucherzentrale von ­Wasseralfingen in diesen Text geschafft hat. Wir wissen es nicht. Im Zweifel war Flüssigkeitsmangel die Ursache.

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