Kevin Großkreutz Angekommen beim VfB Stuttgart

Von Jochen Klingovsky 

Kevin Großkreutz: Erstes Spiel gegen seinen Ex-Club Foto: Getty
Kevin Großkreutz: Erstes Spiel gegen seinen Ex-ClubFoto: Getty

Kevin Großkreutz stand beim Spiel gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund unter besonderer Beobachtung.

Stuttgart - Irgendwie war es für alle ein bisschen seltsam. Für die Fans von Borussia Dortmund, für die BVB-Spieler und wohl auch für Kevin Großkreutz. 236 Pflichtspiele bestritt der 27-Jährige für Schwarz-Gelb, die Dortmunder Skyline hat er sich auf seine Wade tätowieren lassen, und auch emotional ist er mit dem Team aus dem Ruhrpott noch immer verbunden. Doch nun trägt er das Trikot mit dem roten Brustring. „Es war schon ein komisches Gefühl. Kevin war so lange ein Dortmunder“, sagte BVB-Stürmer Marco Reus nach dem 3:1-Sieg der Dortmunder in Stuttgart, „aber auf dem Platz hat es keine Rolle gespielt“. Zumindest nicht für ihn.

Im Duell mit seinem Ex-Club zeigte Großkreutz eine ordentliche Leistung, war hochmotiviert und gewann wichtige Zweikämpfe. Er machte jedoch auch bei den Gegentreffern eine etwas unglückliche Figur. Kurz nach dem Wechsel sah er wegen eines übereifrigen Einsatzes gegen Erik Durm die Gelbe Karte. „Er hat ein ordentliches Spiel abgeliefert wie die gesamte Mannschaft“, meinte Trainer Jürgen Kramny. „Für uns war heute mehr drin“, sagte Großkreutz, „aber wir haben doofe Fehler gemacht.“ Trotz allem habe es auch gegen seinen Ex-Club „Spaß gemacht“. Großkreutz ist angekommen beim VfB.

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