Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Artikel bewerten [0.00/0]

Karriere Zielposition: Führungskraft

Michael Vogel, vom 28.10.2011 16:44 Uhr
Die Stelle einer Führungskraft wird oft firmenintern besetzt, oder spezialisierte Personalberater bringen Bewerber und Unternehmen zusammen. Die absolute Zahl an leitenden Positionen wird aber kaum wachsen, meinen Experten. Foto: die Kleinert
Die Stelle einer Führungskraft wird oft firmenintern besetzt, oder spezialisierte Personalberater bringen Bewerber und Unternehmen zusammen. Die absolute Zahl an leitenden Positionen wird aber kaum wachsen, meinen Experten. Foto: die Kleinert

Je höher man steigt, desto schlechter wird die Sicht - zumindest wenn es um den Stellenmarkt für Führungskräfte geht. „Ab Jahresgehältern von 120 000 Euro suchen meistens Personalvermittler nach geeigneten Kandidaten, wenn das beauftragende Unternehmen eine Position nicht intern besetzen kann”, weiß Sörge Drosten, Geschäftsführer und Partner der Kienbaum Executive Consultants International GmbH. Je höher eine Führungskraft also in der Hierarchie eines Unternehmens nach oben klettert, desto wichtiger wird ein funktionierendes Netzwerk auch für den nächsten Karrieresprung. Denn das eigene Netzwerk ist auch für Personalvermittler, die im Bereich Executive Search tätig sind, die erste Adresse, noch bevor sie eine Stelle öffentlich ausschreiben.

Laut dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) hat die Personalberatungsbranche im vergangenen Jahr bei der Besetzung von rund 45 000 Positionen für Fach- und Führungskräfte mitgeholfen. Jede vierte dieser Positionen betraf die Suche nach einem Kandidaten für die Vorstands- oder Geschäftsführungsebene, so das Ergebnis einer BDU-Studie. Die befragten Personalberater erwarten für die Zukunft, dass vor allem Führungskräfte mit zehn bis 15 Jahren Berufserfahrung bei der Besetzung von leitenden Positionen sehr gefragt sein werden. Eine Zahl, die Drosten als „absolut nötig” bezeichnet, „um eine Topposition ausfüllen zu können”.

Der Bedarf an Führungskräften fällt von Unternehmen zu Unternehmen natürlich sehr unterschiedlich aus. „Es ist auch nicht so, dass die absolute Zahl der Führungspositionen wachsen wird”, sagt Stefan Diemer, Managing Partner bei Gemini Executive Search GmbH. Im Zeitalter der flachen Hierarchien und der Arbeit in Matrix-Organisationen, wo Fach- und disziplinarische Führung in getrennten Händen liegen, gibt es sogar weniger klassische Linienkarrieren. Aber der Ersatzbedarf an Führungskräften bleibt davon unbeeinflusst, was laut Diemer zwei Gründe hat: „Durch die demografische Entwicklung scheiden zunehmend ältere Führungskräfte aus den Unternehmen aus. Und es gibt einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an etablierten Führungskräften, die sich zum Beispiel in einer Matrix-Organisation nicht wiederfinden, da ihnen die direkte Einflussnahme fehlt und die deshalb das Unternehmen verlassen.”

Kommentare (0)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentare schreiben
Titel *  
     
Autor *  
     
Kommentar *  
             
(optional)
E-Mail   (wird nicht veröffentlicht)
             
Straße     Hausnr.  
             
PLZ     Wohnort  
             
    (Anschrift und E-Mail sind keine Pflichtangabe, allerdings können Kommentare ohne Angabe der vollständigen Adressdaten in der gedruckten Ausgabe leider nicht berücksichtigt werden. E-Mail, Straße und Nummer werden nicht veröffentlicht.)
             
      * Pflichtfelder
In die Sprache eintauchen
Berufstätige können die englische Sprache auf eine besondere Art und Weise erwerben.
Sonnenschein machts leichter
Bei Verhandlungen ums Gehalt sind Vorbereitung, Wetter und der Beruf extrem wichtig.

 

Anzeige
Nachrichtenticker
23:46   Schräge Kandidaten aus Russland und Irland im ESC-Finale
23:04   Medien: Bombendrohung in US-Maschine war falscher Alarm
23:02   Dow gibt Gewinne wegen Sorgen um Griechenland ab
22:48   Dow gibt Gewinne ab - Sorgen um Griechenland
22:27   Bayern mit tristem Testkick in Sommerpause - 3:2 gegen Niederlande
1   2   3   4   5   6   7   weiter
» aktualisieren
Video
Interaktiv
  • Umfrage
VfB Stuttgart - FC Bayern Muenchen

Der Vertrag von Arthur Boka beim VfB läuft aus und Bobic/Labbadia überlegen nun doch, den Linksverteidiger zu behalten. Soll Boka weiter für den VfB spielen?

 
Ja sicher, Boka hat sich einen neuen Vertrag beim VfB verdient
Nein. Boka hatte so viele Chancen, ist aber einfach nicht gut genug
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Facebook
  • Foren
  • Twitter
 
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
 
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise