Marbach Im Rahmen der Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Physik (DPG) wurden in Dresden fünf Schüler aus Baden-Württemberg mit dem Schülerpreis ausgezeichnet. Unter ihnen auch der 18-jährige Björn Miksch aus Marbach. Der mit 500 Euro dotierte Preis wurde insgesamt an vier Teilnehmer vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ®) in Bad Saulgau und an einen Teilnehmer vom Phúnovum in Lörrach verliehen. Außer dem jungen Marbacher Naturwissenschaftler nahmen Ilka Vinçon (18 Jahre) aus Schramberg (Kreis Rottweil), Marc Burock (20 Jahre) aus Öhringen (Hohenlohekreis), Stefan Vierke (18 Jahre) aus Lörrach und Simeon Völkel (20 Jahre) aus Weiden (Oberpfalz) teil. Die Schüler wurden für ihren fünften Platz beim Physik-Weltcup im vergangenen Jahr in Wien geehrt.
Für den Wettbewerb, an dem 25 Nationen teilgenommen hatten, befassten sich die Schüler mit 17 kniffligen Fragestellungen aus der Physik. Beispielsweise erforschten sie, warum es sich in trockenem Sand weicher laufen lässt als in nassem oder warum ein nasses Handtuch wie eine Peitsche knallt, wenn man es schwingt.
Bereits fünfmal hat Deutschland den Wettbewerb seit seiner ersten Teilnahme 1995 gewonnen, so oft wie keine andere Nation. Zur Vorbereitung hat sich das Team regelmäßig im Schülerforschungszentrum in Bad Saulgau getroffen. Das hat wohl abermals gefruchtet.