Innenstadt im Umbruch Stuttgart als Vorher-Nachher-Schau

Stefanie Köhler, 04.10.2012 18:30 Uhr

Stuttgart - Hätten Sie den Platz auf dem Bild oben wiedererkannt? So sah es im Jahr 1993 auf dem Stuttgarter Schlossplatz aus, nachdem die Freitreppe gebaut worden war. Schon neun Jahre später veränderte sich das Stadtbild erneut. Die Freitreppe in der Form und vor allem Größe verschwand.

Der Schlossplatz ist nicht der einzige Ort in Stuttgart, der sich wandelt(e). Die Stuttgarter Innenstadt befand und befindet sich ständig im Umbruch – nicht zuletzt wegen des Bahnprojekts Stuttgart 21. Viele Beispiele für den Umbruch hält das Buch „Stuttgart – Eine Stadt verändert ihr Gesicht“ von Stuttgarter-Nachrichten-Redakteur Uwe Bogen (Text) und dem Stuttgarter Fotografen Thomas Wagner, herausgegeben vom Stadtmedienzentrum Stuttgart des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg fest. Es erscheint am 15. Oktober im Hardcover sowie im quadratischen Format im Sutton-Verlag (19,95 Euro) und stellt historische Aufnahmen heutigen Ansichten gegenüber. Aus dem Fundus des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg stammen die historischen Fotos.

Einen Vorgeschmack auf die Fotos, die Stuttgart im Wandel dokumentieren, gibt es in unserer Bildergalerie. Und auf der neuen Facebook-Seite Stuttgart-Album erfahren die Besucher von nun an regelmäßig, was in Stuttgart war, ist und sein wird mit Hintergrundinformationen - über das Stuttgart-Buch hinaus. Dazu gehören auch Einsendungen von Lesern, die das ein oder andere historische Bild von Stuttgart auskramen. Sie können aber auch mitdiskutieren und in Erinnerungen schwelgen.

Die Freitreppe wurde übrigens zum Titelbild der Facebook-Seite auserkoren. Denn fast 15.000 Menschen haben in dem sozialen Netzwerk den Beitrag über die Freitreppe schon angeschaut. Mehr als 2000 Nutzer haben „Gefällt mir“ gedrückt.

Weitere Informationen auch auf http://www.uwe-bogen.de/fotografische-schatze/

 
 
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Kommentare (11)
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OKT
11
Realmensch, 08:20 Uhr

Stuttgart als Vorher-Nachher-Schau .

Vielleicht kann man die Bauwütigen zum Abreißen und alles Zubetonieren alle auf der Alb oder außerhalb der Stadtmitte versammeln. Damit die Anderen welche gerne ein harmonisches Stadtbild haben wollen (z. B. alte Treppe am ehemaligen KleinenenSchlossplatz ) das Stadtleben geniesen können und sich nicht dauernd über lieblose Gebäude - Einkaufszentren- Knastbücherei etc. ärgern müssen.

OKT
07
Stuttgarter, 17:55 Uhr

Stuttgart? Was ist das?

Eine Ansammlung von Schuhkartons, Kreuzungen und Tunnelröhren.

OKT
06
Ewald Moses, 08:13 Uhr

Wunderbar

Schon spitzenmäßig was in Stuttgart alles passiert ist bzw. passieren wird. Die Zukunft ist unser Geschäft!

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