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Inge Horn ist am Schluss ziemlich stolz

"Strohgäu Extra", vom 26.07.2010 02:46 Uhr
Stadtradeln Leonbergs Radler schaffen für den Klimaschutz fast die Weltumrundung

Am Ende ist die Erste Bürgermeisterin und passionierte Freizeit-Radlerin Inge Horn nahezu glücklich: Binnen drei Wochen haben knapp 300 Radler aus Leonberg gemeinsam fast die Welt umrundet. Bis gestern Nachmittag stand der Zähler der Aktion Stadtradeln, die mit der Tour de Natur ihren Höhepunkt und Abschluss gefunden hatte, bei knapp 39 000 Kilometer, was "uns weit nach vorne unter den 47 beteiligten Kommunen bringt", stellt Inge Horn stolz fest.

Weil sich die akkreditierten Stadtradler erst nach und nach in einen Internet-Kalender eintragen, steht das Ergebnis eben noch nicht genau fest. Gleichwohl lobt Inge Horn auf der Bühne vor dem Leo-Center die Mitradler schon kräftig. "Das Ergebnis wird sich bestimmt minütlich ändern, und zugleich hoffe ich auf einen Trend, der sich fortsetzt." Das Team der Stadtverwaltung jedenfalls ist auf einem guten Weg: Mit gestern Nachmittag fast 5000 Kilometern sind die Rathaus-Radler unangefochtener Spitzenreiter unter den Leonberger Teilnehmern. Allerdings: nimmt man die Gesamtkilometer, die die beteiligten Schulteams - die beiden Gymnasien, die Ostertag-Realschule und die Spitalschule - erradelt haben, liegen die mit mehr als 7000 Kilometern dann doch noch weiter vorne.

Inge Horn ist so oder so zufrieden. Und begeistert: "Ich hoffe, dass sich Leonberg nächstes Jahr wieder beteiligt. Dafür werde ich mich auf jeden Fall einsetzen", verspricht die Baubürgermeisterin. Auch Hildrun Schlicke von der Lokalen Agenda, die die Leonberger Beteiligung am Radeln für den Klimaschutz angeregt hat, ist überzeugt: "Wer einmal dabei war, macht wieder mit." Und sie freut sich, wie viele Leonberger sich beteiligt haben, die das europäische Städtenetzwerk Klima-Bündnis ins Leben gerufen hat, um das Radfahren im Allgemeinen und das Alltagsradeln im Besonderen zu stärken. "Es wird sich insgesamt positiv auswirken", ist Schlicke überzeugt. Beispielsweise auch deshalb, weil jene, die die Leonberger Radwege kritisieren, gesehen haben, dass man sich in der Stadt durchaus per Fahrrad fortbewegen kann - anderen aber veranschaulicht wurde, wo die neuralgischen Punkte sind.

Zwar ist in Leonberg das Stadtradeln jetzt zu Ende. Doch schon am 1. August geht Rutesheim an den Start. Vier Teams haben sich bereits gebildet. maz/mic

Informationen unter

www.stadtradeln.de

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