In eigener Sache Christoph Reisinger neuer StN-Chef

StN, 13.12.2010 19:51 Uhr
Christoph Reisinger wird Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten und von Sonntag aktuell.

Stuttgart - Christoph Reisinger (48) wird Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten und von Sonntag aktuell. Er tritt im April die Nachfolge von Christoph Grote im Haus der Medienholding Süd an. Zu seinen Aufgaben wird es gehören, die herausragende Position der Stuttgarter Nachrichten als Mantel-Lieferant für andere Zeitungen weiter zu stärken. Reisinger kommt von der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dort hat er als Leiter der Nachrichten-Redaktion mehrere Jahre die redaktionelle Produktion des Mantelteils geführt. Aus dieser Tätigkeit wie von früheren Stationen – dem „Flensburger Tageblatt“ und der „Braunschweiger Zeitung“ – bringt er viel praktische Erfahrung aus der crossmedialen Produktion regionaler Tageszeitungen mit nach Stuttgart.

Als Autor hat sich Reisinger vor allem mit Themen der Außen- und Sicherheitspolitik einen Namen gemacht. Seit zehn Jahren unterrichtet er an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Als Dozent arbeitet er dort zumeist mit Volontären von Zeitungen, Zeitschriften und den PR-Abteilungen großer Unternehmen und Behörden zu den Themen „Der Kommentar“ und „Die Nachricht“.

Mit dem Wechsel zu den Stuttgarter Nachrichten kehrt Reisinger zurück in die schwäbische Heimat: Er ist in Leutkirch im Allgäu geboren und aufgewachsen. Der promovierte Historiker studierte in Köln und Palermo. Das journalistische Handwerkszeug lernte er durch Praktika in verschiedenen Medien, als Absolvent der Journalistischen Nachwuchsförderung der Adenauer-Stiftung sowie als freier Autor für die „Bild“- Zeitung und den Deutschlandfunk. (StN)

 

 
 
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Kommentare (7)
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grsy Ist schon länger als 1 Jahr her
mit dem neuen Chefredakteur. Ich hoffe, dass der neue Chefredakteur darauf achtet, dass seine Kolleginnen und Kollegen an keiner Regierung, an keines Oberbürgermeisters Lippen hängen sondern die STN endlich zu einem politikunabhängingen machen. Lange genug haben die STN nun den After von Landesregierung und OB gespielt. Ich jedenfalls wünsch dem Herren Chefredakteur ein glückliches Händchen. Good luck, Sir
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Anonyma Ist schon länger als 1 Jahr her
Er kann schreiben, hat Sachverstand, Humor und vor allem einen scharfen analytischen Blick für die Themen der Zeit, nicht nur in der Außen- und Sicherheitspolitik. Wer ihn als Dozent kennengelernt hat, weiß, dass das er eine gute Wahl ist. Ein Glück für die Stuttgarter.
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Anonymer Benutzer Ist schon länger als 1 Jahr her
Bild spricht Bände; abe Deutschlandfunk und die Tätigkeit als Dozent an der Hamburger Akademie nicht? Überaus einfältige Kommentare sprechen für sich! Beurteilungen sollten sich auf seine Leistungen beziehen, nicht auf seinen vorherigen Stationen. Und 'Bild' ist bestimmt kein schlechtes Blatt, um das Handwerk zu lernen. Qualität der Zeitung und seiner Artikel hin oder her.
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Anonymer Benutzer Ist schon länger als 1 Jahr her
der SWR ist im Gegensatz zur Mediengruppe Süd ein öffentlicher Sender. Die Posten werden und wurden von daher auch nicht nach Parteibuch vergeben. Viel Erfolg und Mut zur Gestaltung wie auch zur eigenen Meinung! ...das braucht der Chefredaktuer eines Regionalblattes, dessen Leser nicht viel von Veränderung halten.
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Anonymer Benutzer Ist schon länger als 1 Jahr her
Sie fragen nach dem Parteibuch? Naja, Adenauer-Stifung sagt ja schon dass es wohl ziemlich CDU-nah sein dürfte. Und eine Tätigkeit bei der BILD spricht ja auch für sich. Ich hoffe er passt das Nieveau der StN nicht noch mehr der BILD-Zeitung an.
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