Hofflohmarkt in Stuttgart Der Osten lädt zum Finden und Feilschen ein

Von Caroline Friedmann 

In Stuttgart-Ost können Schnäppchenjäger wieder stöbern und einkaufen (www.hofflohmaerkte-stuttgart.de). Foto:  
In Stuttgart-Ost können Schnäppchenjäger wieder stöbern und einkaufen (www.hofflohmaerkte-stuttgart.de). Foto:  

Viele Hinterhöfe im Stuttgarter Osten verwandeln sich am Samstag, 16. September 2017, wieder in einen Flohmarkt.

S-Ost - Stöbern, Neues entdecken und vielleicht sogar den einen oder anderen kleinen Schatz mit nach Hause nehmen. Wem das gefällt, der ist auf Flohmärkten genau richtig. Nachdem schon der erste Hofflohmarkt in Stuttgart-Ost 2015 ein voller Erfolg war, können die Anwohner auch dieses Jahr wieder Nützliches, Schönes und Einzigartiges ergattern. Denn am Samstag, 16. September 2017, verwandeln sich wieder viele Gärten und Hinterhöfe im Stuttgarter Osten in einen riesigen Flohmarkt. Dabei verkaufen Bürger aus dem Stadtteil von 10 bis 16 Uhr alles, was sie nicht mehr brauchen, den Kindern nicht mehr passt oder der Familie nicht mehr am Herzen liegt. In diesem Jahr sind mehr als 100 Hausgemeinschaften mit dabei.

Flohmärkte in Gärten und Höfen seit 15 Jahren

Organisiert wird der Hofflohmarkt von der Firma Stadtfavoriten mit Sitz in München. Als Vorbild für die Hofflohmärkte, die es seit 2015 auch in verschiedenen Bezirken Stuttgarts gibt, dienten dem Veranstalter René Götz ähnliche Märkte in den Vereinigten Staaten, bei denen Menschen auf ihrem Privatgrundstück ausgemusterten Hausrat oder Kleidung anbieten. „Die Hofflohmärkte entstanden vor Jahrzehnten in Amerika und sind dort bekannt als Garage- und Yard-Sales“, erklärt René Götz. „Unser Konzept der gemeinschaftlichen und viertelübergreifenden Hofflohmärkte veranstalten wir nun seit fast 15 Jahren.“

Inzwischen gibt es die Flohmärkte nicht nur in Stuttgart und München, sondern auch in Köln, Dortmund, Hannover, Frankfurt und Hamburg. Die Grobplanung für sämtliche Märkte übernimmt René Götz. Er kümmert sich um die Terminierung, die Anmeldungen, den Druck von Flyern und Plakaten sowie um die Betreuung der Internetseite inklusive einer Karte, in der alle teilnehmenden Hinterhöfe verzeichnet sind. Für diese Arbeiten stellt er den Teilnehmern jedes Flohmarkts 15 Euro pro Hinterhof in Rechnung.

Die Detailplanung wie den Aufbau von Tischen oder die Warenauswahl für den Verkaufstag übernehmen die Hinterhof-Gemeinschaften selbst. „Hofflohmärkte sind nicht nur ­klassischer Flohmarkt, sondern vielmehr ein Nachbarschaftsprojekt, ein Tag für Nachhaltigkeit, Kommunikation und Gemeinschaft“, sagt Götz. „Und je mehr Anwohner sich mit den Hausnachbarn verbinden, umso lustiger wird es im eigenen Hof oder Garten.“

Übersichtplan und Anmeldung im Internet

Die Verkaufsstände in Stuttgart-Ost, an denen am Samstag alle möglichen Dinge angeboten werden, sind über den ganzen Stadtbezirk verteilt. Ein Plan, in dem alle Hinterhöfe verzeichnet sind, steht online unter www.hofflohmaerkte.de/stuttgart zum Download zur Verfügung oder kann bei der Buchhandlung Ostend, Ostendstraße 91, mitgenommen werden. In der Download-Version sind die teilnehmenden Hinterhöfe jedoch lediglich als Punkte eingezeichnet. Die genauen Adressen enthält nur die gedruckte Version.

Redaktion Stuttgart-Ost

Ansprechpartner
Jürgen Brand
s-ost@stz.zgs.de

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