Leser Siegfried Gröser berichtet von einer verschwundenen Welt, vom "Heumachen: "Wir haben, ehe man die Schocha zum Aufladen zusammenrechte, die Tage zuvor auf den Abend hin schmälere Schocha gemacht, die man Loreia nannte. Am Aufladetag wurden dann aus zwei oder drei Loreia oin Schocha gemacht. Ich hatte dabei die Aufgabe des Norefahra. Entweder hielt ich die Mähne (Pferdegespann, auch Kuhgespann am Halfter), oder ich dirigierte das Gespann mit dem Loitsoil. Das Loitsoil war ein ca. acht bis zehn Millimeter starkes Seil (kein Riemen) und ging nur zum Handgaul, der links lief. Ob es eine Querverbindung vom Handgaul zum Gaul auf der rechten Seite gab, weiß ich nicht mehr.
Hointza spielen in diesem Zusammenhang auch eine Rolle. Es gab Schlaghoinza (da wurden drei oder vier Hoinzastecka eingesteckt) und Bockhoinza, die zum Trocknen des nassen oder noch nicht ganz getrockneten Heus verwendet wurden.
Noch ein weiterer Begriff ist mir eingefallen: Am Abend wurde Kreh oder auch Greeh gemacht. Waren wir irgendwo eingeladen, so sagte meine Tante ,etzt muaß e aber hoin - Krehmache'. Das hieß, sie musste jetzt nach Hause in den Stall zum Melken. Mein Vetter und ich hatten die Aufgabe, das Vieh zu füttern und zu tränken. Danach wurde die Milch von uns Buba auf einer Art Schubkarre mit einer niedrigen, ebenen Ladefläche zur Käserei gebracht.
Sicher vergoldet die Erinnerung vieles, aber das unmittelbare Erleben hatte schon einen ganz besonderen Reiz, den ich nicht missen möchte."
Leser Rolf Schippert aus Oberschlechtbach hat eine Anmerkung zum Spruch des Tages vom Donnerstag (,Ha so a Heddale, dui muaß jo zwoemol reikomma, dass mer se sieht!'). Er hat aus früheren Zeiten einen Spruch im Ohr, den ein Vater beim Anblick einer besonders schlanken Freundin seines Sohnes fallenließ: "Dui dürre Goiß nemmsch aber net - da muasch zu viel na futtra!"
Der schwäbische Spruch des Wochenendes stammt von Leser Hans-Joachim Wayss aus Unterensingen: "Wenn mr lang lebt, isch leicht sei alt werda!"
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