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Hausschmuck Eislaternen und Lichtertüten

Janne Terfrüchte/dpa, vom 13.01.2012 15:51 Uhr
Eine schöne Dekoration an dunklen Wintertagen: Kerzen in Gläsern, die ein Kleid aus
Butterbrottüten bekommen haben. Foto: dpa
Eine schöne Dekoration an dunklen Wintertagen: Kerzen in Gläsern, die ein Kleid aus Butterbrottüten bekommen haben. Foto: dpa

Die Weihnachtsdekoration kommt bald nach den Feiertagen weg - und dann können der Hauseingang, die Terrasse und die Gartenwege ganz schön kahl sein, bis der Frühling wieder Blütenschmuck bringt. Dabei sind die kalten Januar- und Februartage wie geschaffen für ungewöhnliche Dekorationen mit Schnee, Eis und Raureif. „Manchmal reichen ein paar Äste mit Tannengrün in den Balkonkisten und ein paar Kerzen auf einem Tablett, die man vom Wohnzimmer aus sehen kann”, rät Ute Rather, Autorin von Dekorationsbüchern aus Hamburg. Damit sich die Mühe auch lohnt, dekoriert man am besten dort, wo man oft hinschaut.

Dort dekorieren, wo viele Menschen sind

Das ist etwa der Weg zum Haus, wo die Bewohner jeden Tag mehrfach, aber auch Gäste entlanggehen. „Das ist eine nette Geste für den Besuch”, findet Manfred Hoffmann vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) in Gelsenkirchen. Hier können Zweige in den Boden gesteckt und oben an der Spitze mit einer Kugel verziert werden. Alternativ kommen die Zweige laut Wohnexpertin Katharina Semling aus Oldenburg auch mit einem roten Band umwickelt gut zur Geltung - besonders im Schnee. Zusätzlich könnten noch Girlanden aus Tannenzweigen oder Lichterketten von Stab zu Stab entlang des Weges gespannt werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Lichter an den dunkelsten Tagen im Jahr den größten Dekorationseffekt erzielen. Ute Rather rät, ausgefallene Eislaternen selbst zu machen. Das gelinge auch eher unerfahrenen Bastlern. Zwei Joghurtbecher in verschiedenen Größen werden ineinander gestapelt. In den Zwischenraum gießt man Wasser und gibt Blätter oder Beeren mit hinein. Das lässt man - je nach Außentemperatur draußen oder im Gefrierschrank - zu Eis werden. Dann werden die Becher von der Eismasse gelöst - notfalls muss sie dafür etwas angetaut werden. „Setzt man jetzt ein Teelicht in die Eisform, ist das sehr eindrucksvoll”, sagt Rather. Wer es etwas einfacher haben will, könne Formen für die Eislaternen auch kaufen. Gängige Alternativen sind Kerzen, die in Gläser gestellt werden.

Diese können auch noch ein Kleid aus einer Butterbrottüte bekommen, in die das Glas gestellt wird, rät Katharina Semling. Die Tüten könnten auch mit buntem Papier beklebt, mit Farbe gestempelt oder bemalt werden. „Wenn man sie rechts und links am Treppenaufgang aufstellt, kann man zum Beispiel auf jede Tüte ein Wort schreiben, so dass alle zusammen einen Satz ergeben”, sagt Semling.

Auf grün sollte man nicht verzichten

Ganz auf Grün verzichten muss der Gartenliebhaber auch im Winter nicht. Wie schon in der Adventszeit sorgen Tannengrün, Lebensbaum und Mistelzweige auch die ganze kalte Jahreszeit über für Farbe am Haus. Wer es schlicht mag, sollte seine Gäste mit einem einfachen Mistelzweig willkommen heißen, den man über den Zaun des Vorgartens hängen kann, schlägt Rather vor. Auch selbst gebundene oder gekaufte Kränze und Girlanden finden hier oder an der Haustür Platz. Hoffmann hat noch eine Idee für den Türkranz: Ein Weidenstab wird wie eine Angel aufgehängt, und gebastelte Anhänger oder Tannenzapfen an Bändern werden daran befestigt.

Auch viele andere Nischen um das Haus herum bieten sich für Dekorationen an, die Gäste zum Streifzug durch den Garten animieren: Auf der in diesen Tagen unbevölkerten Terrasse, am Balkon oder am Hauseingang können Töpfe in verschiedenen Größen mit winterharten, immergrünen Pflanzen stehen. Tannenzapfen decken dekorativ die Erde ab und schützen gleichzeitig das Grün. Mit Flechten bedeckte oder beerenreiche Äste dienen in den Arrangements zudem als Dekoration.

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