Stuttgart - Den Traum von den eigenen vier Wänden zu realisieren, ist eine kostspielige Unternehmung. Allerdings gibt es eine Reihe von Bauförderprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten, die angehenden Bauherren das Projekt Eigenheim erleichtern.
Ein ausreichendes Eigenkapital ist die wichtigste Grundlage für den Hausbau. Ohne diese Voraussetzung lässt sich kaum eine Bank auf einen Kredit ein. Doch wer sich im Dschungel der Finanzierungsmöglichkeiten etwas besser auskennt, kann die Eigenleistung mit Zuschüssen und Fördermitteln etwas aufstocken. Vor allem die staatliche KfW-Bank bietet bundesweit lohnenswerte Förderprogramme oder attraktive Finanzierungsmöglichkeiten durch Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite.
Eigentum: Die KfW bietet für alle privaten Bauherren das sogenannte Wohneigentumsprogramm an. "Egal, ob es sich um einen Neubau oder eine gebrauchte Immobilie handelt, bekommt man 30 Prozent des Kaufpreises - aber maximal 100 000 Euro - als zinsgünstiges Darlehen und mit einer Zinsgarantie von bis zu 15 Jahren", sagt der Finanzplaner für Baufinanzierungen Lutz Schiefelbein aus Strausberg bei Berlin.
"Dabei werden keine baulichen Ansprüche gestellt, was beispielsweise die Energieeffizienz anbelangt." Beantragt werden muss dieses Darlehen nicht direkt bei der KfW, sondern über die eigene Hausbank. Zu dem Zeitpunkt darf der Kauf des Grundstücks allerdings nicht länger als sechs Monate zurückliegen.