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Haigerloch Skinhead fährt nach Streit in Menschengruppe

dpa/lsw, vom 08.01.2012 17:35 Uhr
 Foto: dpa (Symbolfoto)
Foto: dpa (Symbolfoto)
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Haigerloch - Nach einem Streit mit Fastnachtern ist am Sonntag in Haigerloch (Zollernalbkreis) ein Skinhead mit seinem Auto in eine Menschengruppe gefahren. Drei Menschen wurden dabei nach Polizeiangaben zwar verletzt, sie hatten aber Glück im Unglück. Das Auto erfasste sie und schleuderte sie zu Boden. Die Fastnachter erlitten Quetschungen, Risswunden und starke Prellungen.

Skinheads provozierten Festbesucher

Der Polizei zufolge hatte ein halbes Dutzend Skinheads nach einer Tanzveranstaltung der Narrenzunft Trillfingen am frühen Morgen 20 bis 30 jüngere Festbesucher provoziert. Als die aggressive Stimmung sich hochschaukelte, sei der Skin in die Gruppe gefahren und danach zu Fuß an den Tatort zurückgekehrt, berichtete die Polizei. Es sei zu einer „wilden Schlägerei“ gekommen.

Mehrere alarmierte Streifen konnten die Kontrahenten schließlich trennen. Am Ende gab es mehrere Verletzte. Fünf Skins - darunter auch eine junge Frau - im Alter zwischen 17 und 21 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Der Autofahrer muss vor den Haftrichter. Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar. Alkohol soll bei beiden Seiten im Spiel gewesen sein.

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JAN
09
13:32 Uhr, geschrieben von Diethelm Weißkirchen
Rechtsradikale provozieren - nicht nur in Haigerloch.
Im Rems-Murr-Kreis stürmten sie unter Sieg-Heil-Rufen und einem Saufgelage in der Nazi-Kneipe Linde in Weiler zu Berg. Besoffen sind diese Typen besonders gefährlich, wie beim Brandattentat in Winterbach zu beobachten war. Wenn nicht Einhalt geboten wird, schlagen sie den Demokraten auch noch die Schädel ein. Oder fahren sie wie in Haigerloch über den Haufen.
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