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Gerlingen Gefährliche Körperverletzung in der Stadtbahnlinie U6

SIR, 23.12.2012 11:46 Uhr

Gerlingen - Am Freitagabend ist es in einer Stadtbahn der Linie U6 an der Endhaltestelle in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher gekommen. Dabei wurde ein 18-Jähriger im Gesicht durch eine Flasche verletzt.

Wie die Polizei berichtet, wartete eine Clique mehrerer junger Erwachsener gegen 22.45 Uhr an der Endhaltestelle in Gerlingen auf die Stadtbahn der Linie U6. Einer der Wartenden wurde aus einer Gruppe männlicher Jugendlicher heraus auf eine Zigarette angesprochen. Als der Angesprochene verneinte, stieg die Clique in das letzte Abteil der eingefahrenen U6 ein. Die Gruppe Jugendlicher folgte ebenfalls und begann die jungen Erwachsenen zu provozieren. Unvermittelt schlug einer der Jugendlichen einen der jungen Erwachsenen ins Gesicht und daraufhin entstand ein Gerangel zwischen den beiden Gruppen. Einer der Jugendlichen warf eine leere Flasche auf einen 18-Jährigen. Er wurde im Gesicht verletzt und blutete stark. Ein zweiter 18-Jähriger wurde ebenfalls durch eine Flasche am Hinterkopf getroffen. Die Clique der jungen Erwachsenen, zwischen 18 und 21 Jahre alt, stieg an der Haltestelle Siedlung aus, die Jugendlichen fuhren weiter in Richtung Stuttgart. Der junge Mann mit der Gesichtsverletzung musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Die gesuchten Jugendlichen sind alle männlich und zwischen 14 und 17 Jahre alt. Einer der Angreifer könnte asiatische Wurzeln haben. Ein Jugendlicher hatte laut Aussage einen dunklen Teint, trug ein graues Sweatshirt, eine schwarze Jacke, ein Basecap und weiße Kopfhörer. Er sei etwas korpulent gewesen. Die drei anderen Personen hätten ein südländisches Aussehen gehabt. Ein Mitglied der Gruppe war etwa 1,60 Meter groß und hatte schwarze kurze Haare. Ein weiterer junger Mann sei ebenfalls etwas korpulent gewesen.

Durch das Gerangel und die geworfenen Flaschen könnten noch zwei weitere Personen verletzt worden sein. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Außerdem werden Zeugen des Vorfalles oder Personen, die Angaben zur Tätergruppe machen könnten, gebeten, sich mit den Beamten unter der Telefonnummer 07156/43520 in Verbindung zu setzen.