Gefährlicher Käfer in Hildrizhausen Keine neuen Krabbler entdeckt

Von rmu 

Im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer in Hildrizhausen kann das Böblinger Landratsamt eine gute Nachricht verkünden.

Böblingen - Spürhunde und Baumkletterer haben in den vergangenen Wochen die Bäume in Hildrizhausen (Kreis Böblingen) ganz genau unter die Lupe genommen. Seit Mitte August waren sie auf der Suche nach weiteren vom Asiatischen Laubholzbockkäfer befallenen Exemplaren. Das erfreuliche Ergebnis: „Es wurden im gesamten Bereich von 200 Metern um jeden Befallsbaum keine weiteren Spuren des Asiatischen Laubholzbockkäfers entdeckt“, teilt das Böblinger Landratsamt mit. Am 20. September soll nun das sogenannte Kronenmonitoring, also die Untersuchung der Bäume, auf den Umkreis von 500 Metern um die bisherigen Fundorte ausgeweitet werden.

Dieser Einsatz soll dem Landratsamt zufolge weitere vier Wochen andauern. Die Hauseigentümer, auf deren Grundstück ein Baum untersucht werden muss, sollen etwa zwei Tage vorher per Brief benachrichtigt werden, wann die Baumkletterer und Spürhunde anrücken. Die Mitarbeiter aller offiziell beauftragen Unternehmen könnten sich mit einer vom Landratsamt ausgestellten Bescheinigung ausweisen.

Es wird weiter gesucht

Auch wenn dann wieder nichts gefunden wird, ziehen die Spürteams noch nicht ab. „Wir wiederholen das zweimal jährlich“, sagte Stephan Albrecht, der die Arbeiten koordiniert, beim Vor-Ort-Termin im August. Dies fordert die EU. Erst wenn vier Jahre lang keine Spuren des Schädlings entdeckt wurden, gilt er als ausgerottet.

Bei Fragen kann man sich an das Käfertelefon des Kreises unter 07031/6632330 oder per Mail an landwirtschaftsamt@lrabb.de wenden.

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