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FSJ-Erfahrung Habe meinen Ausbildungsplatz gefunden

JOBbote, vom 17.10.2011 09:37 Uhr
 Foto: dpa
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Annika Lenz erzählt über ihre FSJ-Erfahrungen in einer Kindertagesstätte.

Warum absolvieren Sie diesen Freiwilligendienst?

Nach dem ich meine Fachhochschulreife abgeschlossen hatte brauchte ich erst einmal eine Lernpause, also habe ich mich informiert und bin übers Internet auf das FSJ gestoßen.

Bei welchem Anbieter/Träger sind Sie tätig und bekommen Sie eine Entlohnung?

Ich bin beim Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg und ja ich bekomme eine Entlohnung und sogar um einiges mehr als ich erwartet hatte. Ich bekomme ein Taschengeld von 210 Euro, 187,50 Euro Zuschuss zur Verpflegung, sowie 60 Euro Fahrtkostenzuschuss. Ich bin komplett sozialversichert und bekomme mit meinem FSJ-Ausweis auch ein paar Vergünstigungen.

Beschreiben Sie bitte einen typischen Arbeitstag.

Annika Lenz machte ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Kindertagesstätte der Klinik am Eichert in Göppingen. Ich arbeite in einer Kindertagesstätte eines Krankenhauses und bin in der Gruppe mit Kindern zwischen acht Wochen und zweieinhalb Jahren. Mein Arbeitstag beginnt morgens um 7.30 Uhr mit dem Frühstück, das heißt: Brote schmieren, Brei machen und füttern und danach werden Windeln gewechselt. Bis 9.30 Uhr gibt es Spiel- und Bewegungsangebote. Um 9.30 Uhr bekommen die Kinder eine Obstmahlzeit anschließend gehen wir spazieren oder raus in den Garten, wo man besonders auf die Kinder aufpassen muss. Um 11 Uhr kommt das Mittagessen, da heißt es wieder Essen kleinschneiden und füttern. Nach dem Essen gehen die Kinder schlafen und ich habe meine wohlverdiente Mittagspause. Wenn die Kinder wieder wach sind wird noch ein bisschen gekuschelt und dann gibt’s einen Nachtisch (Joghurt, Quark etc.) Bei schönem Wetter gehen wir oft nochmals in den Garten oder spazieren. Dann werden die Kinder meistens nacheinander abgeholt. Um 15.30 Uhr gibt es ein Brötchen oder eben Brei zum Abendessen und um 15.50 Uhr endet mein Arbeitstag auch schon wieder.

Was werden Sie nach dem FSJ machen?

Ich werde eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester beginnen.

Würden Sie sich wieder für ein FJS entscheiden oder eher mitder Ausbildung (oder dem Studium) beginnen?

Auf jeden Fall empfehle ich das FSJ. Es ist eine gute Auszeit von dem ganzen Lernstress den zumindest ich in meinem letzten Schuljahr hatte. Außerdem hat es mir bei meiner Jobsuche sehr geholfen. Leute mit FSJ sind bei, ich würde fast behaupten, allen Ausbildern sehr gerne gesehen. Aber abgesehen davon, sammelt man viele Erfahrungen, die für die berufliche sowie für die private Zukunft sehr hilfreich sein können. Die Seminare waren eine gute Abwechslung zum Arbeitsalltag. In meiner Seminargruppe habe ich viele neue Freunde gefunden, es gab interessante Angebote von Vorträgen über beispielsweise Krankheiten bis hin zu sportlichen Angeboten wie Bogenschießen und Klettern, aber auch Besuche in verschiedenen Einrichtungen zum Beispiel einer psychiatrischen Klinik. Mir hat das FSJ sehr geholfen und viel Freude bereitet, jetzt kann ich entspannt meine Ausbildung beginnen.

Vielen Dank für das Interview!

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