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Freundschaftsdienst Christian Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

dpa, vom 10.02.2012 17:58 Uhr
Christian Wulff (links) nutzte als niedersächsischer Ministerpräsident das Firmen-Handy seines Freundes David Groenewold (rechts).  Foto: Fotos: dapd
Christian Wulff (links) nutzte als niedersächsischer Ministerpräsident das Firmen-Handy seines Freundes David Groenewold (rechts). Foto: Fotos: dapd
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Berlin - Als niedersächsischer Ministerpräsident hat Christian Wulff nach einem Bericht der „Welt“ mehrere Monate lang ein Firmen-Handy des befreundeten Filmfondsmanagers David Groenewold benutzt. Es habe dafür aber einen Vertrag gegeben, sagte Groenewolds Anwalt Christian-Oliver Moser am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Der von Wulff unterschriebene Überlassungsvertrag vom 26. Oktober 2005 gilt laut „Welt“ für ein Nokia-Mobiltelefon. Darin heiße es, dass die Nutzung entgeltlich erfolge und Wulff den Rechnungsbetrag zu begleichen habe. Der Vertrag lief fast ein Jahr. Über die gesamte Zeit sei ein Rechnungsbetrag von 931 Euro brutto aufgelaufen. Im April und Mai 2006 hätten die Monatsbeträge bei jeweils rund 200 Euro gelegen.

Der Zeitung sagte Groenewolds Anwalt, sein Mandant bedauere es zutiefst, dass ein weiterer Freundschaftsdienst ein falsches Licht auf seine Beziehung zu Wulff werfe. Aus dem Überlassungsvertrag für das Handy sei keiner Seite ein Vorteil erwachsen. Unterdessen bestätigte die Berliner Staatsanwaltschaft einen Bericht des „Tagesspiegels“, wonach die Behörde prüft, ob es im Zusammenhang mit der Nutzung von Kleidern einen Anfangsverdacht gegen Wulffs Ehefrau Bettina gibt. Es gebe allerdings weiterhin keine Ermittlungen und kein Verfahren, sagte ein Sprecher.

Kommentare (5)
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FEB
13
12:59 Uhr, geschrieben von Albert Seitzer
Firmen-handy - Steuerhinterziehung?
Ein Firmenhandy vermindert den Unternehmensgewinn und damit die Steuern. Sollte Herr Wulff die Handykosten nachträglich bezahlt haben und die Einnahmen nicht verbucht worden sein, wäre es eine kleine Steuerhinterziehung. Hat Herr Wulff nicht bezahlt, unter was verbucht man dann das Firmenhandy, unter Schmiergelder oder unter was? Würde mich ernsthaft interessieren.
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FEB
11
17:10 Uhr, geschrieben von Albert Seitzer
Ist er krank?
Ist dieses Verhalten nicht schon neurotisch? Sollte Herr Wulff krank sein, dann sollten wir ihn in Ruhe lassen. Was man allerdings klären sollte, ob ein Schaden für die Gesellschaft entstanden ist und wie man diesen beheben kann. Der Unterschied zu Baden-Württemberg ist, in Baden-Württemberg gibt es dieses Ministergesetz, Antikorruptionsgesetz, wie in Niedersachsen nicht. In Baden-Württemberg ist Korruption auf höherer Ebene erlaubt und auch Verfassungsbrechern (auf höherer Ebene) passiert in Baden-Württemberg nichts.
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FEB
11
13:15 Uhr, geschrieben von Maria Gaiser
Freundschaftsdienste ?
Nord-Süd Dialog, welche Rolle spielte den die Ba.-Wü. CDU bei diesen ganzen Machenschaften. Herr Oettinger war doch immer mit dabei und stets der Mittelpunkt. Da sind noch viele Fragen offen. Gut das sich die Staatsanwaltschaft bei diesen Dingen so rein hängt.
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