FDP Baden-Württemberg Homburger und Niebel für FDP-Präsidium nominiert

dpa, 17.02.2013 10:03 Uhr
Dirk Niebel und Birgit Homburger kandidieren für die baden-württembergische FDP bei der Präsidiumswahl beim Parteitag in drei Wochen in Berlin. Besonders bei Niebel gelten die Aussichten, tatsächlich gewählt zu werden, als schlecht.

Stuttgart - Die baden-württembergische FDP hat den intern heftig umstrittenen Entwicklungsminister Dirk Niebel als Kandidaten für die erweiterte Spitze der Bundespartei aufgestellt. Der Landesvorstand nominierte Niebel ebenso wie die stellvertretende FDP-Vorsitzende Birgit Homburger für die Präsidiumswahl beim Parteitag in drei Wochen in Berlin, hieß es am Samstag aus Parteikreisen.

Niebel tritt erneut für einen Beisitzer-Posten im Präsidium an, Homburger will Bundesvize bleiben. Niebels Chancen gelten als gering. Er könnte wegen seiner Attacken auf Parteichef Philipp Rösler als gescheiterter „Königsmörder“ abgestraft werden. Rösler, seit Mai 2011 Vorsitzender, stellt sich in Berlin für zwei weitere Jahre zur Wahl. Der Vizekanzler und Wirtschaftsminister gewann zuvor den Machtkampf gegen Fraktionschef Rainer Brüderle, der aber die Liberalen als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl im Herbst führt.

 
 
Kommentare (1)
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Detlef von Seggern Ist schon länger als 1 Jahr her
Na, ob diese 'Wahrscheinlich' neu gewählten Herrschaften den Karren - mit - aus den Dreck ziehen können, dürfte mehr als fraglich sein. Zu fest hinein gefahren hat ihn doch ein 'Rösler, wie auch die Bundespartei insgesamt gesehen'. Das Wahlvolk lässt sich 'nicht mehr blenden', angesichts der Rangeleien, wie auch des Zeitweise politischen Stillstandes, innerhalb der schwarz-gelben Regierungskoalition. Und inwieweit Niebel bei seinen Attacken gegen Rösler, auf dem Pfad der Wahrheit weilte, wird sich bei der kommenden Bundestagswahl zeigen. 'Aber dann ist die Uhr eh schon abgelaufen'.
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