Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr lädt das Esslinger Kommunale Kino zum Queerfilm-Festival. Bei den 23. schwul-lesbischen Filmtagen vom 3. bis 9. November werden etwa 15 Lang- sowie 20-Kurzfilme gezeigt. Sie sollen, heißt es in einer Vorankündigung, "sowohl die komischen, bunten, fröhlichen, musikalischen und tragikomischen als auch die nachdenklichen, dramatischen, experimentellen und kämpferischen Seiten des schwul-lesbischen Lebens zeigen.
Aus einer Vielzahl von Filmen sucht das fünfköpfige, weitgehend ehrenamtlich arbeitende Organisationsteam in einem langen Sichtungsprozess die Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus, die im November gezeigt werden. Berücksichtigt werden dabei auch Produktionen, die bisher keinen deutschen Verleih gefunden haben. Ziel ist es, auch in diesem Jahr den Anspruch des Festivals einzulösen, ein "Forum für gesellschaftlich engagierte, diskussionswürdige und anspruchsvolle Filmkultur zu sein".
Zu sehen sein wird unter anderem "Stadt Land Fluss". Der Film erzählt von der beginnenden Liebe zwischen dem Auszubildenden Marko und dem Praktikanten Jakob während der Erntezeit in Brandenburg. Sabine Bernardi, die Regisseurin von "Romeos" wird nach Esslingen kommen, um ihren Film vorzustellen. Darin erzählt sie von der ersten Liebe des als Miriam geborenen Lukas. Das Thema Transsexualität, so die Festivalorganisatoren, werde in "Romeos" resepktvoll und höchst amüsant zugleich behandelt. Das vollständige Programm soll Ende September feststehen. Am 12. Oktober wird der Vorverkauf für das diesjährige Filmfestival beginnen. hol