Die Internetseite marathon4you hat per Voting Deutschlands besten Marathon gesucht. Die Ergebnisse sind gerade vorgestellt worden. Wo steht der Bottwartal-Marathon?
Insgesamt sind wir im deutschsprachigen Raum auf Platz 36 gelandet, innerhalb von Deutschland langte es zu einem guten 24. Rang. Das stimmt uns sehr zufrieden.
Damit ist das Ziel erreicht, oder?
Ja. Wir haben immer gesagt, wenn wir Platz 25 erreichen würden, dann wäre es toll. Denn dann hätten wir vergleichbare, regionale Veranstaltungen wie besipielsweise den Trollinger Marathon in Heilbronn hinter uns gelassen. Und das, obwohl einige davon mehr Teilnehmer stellen. Das Ergebnis zeigt uns, dass die Starter ein gutes Empfinden mitgenommen haben.
Woran liegt das Ihrer Ansicht nach?
Wir haben eine funktionierende Veranstaltung, bei der sich um die einzelnen Läufer gekümmert wird. Wir arbeiten nur mit Ehrenamtlichen, was ein anderes Gefühl vermittelt, als wenn, wie etwa in Heilbronn, Hauptamtliche die Organisation übernehmen. Sie können solch ein Herzblut wie Ehrenamtliche einfach nicht mitbringen.
Hätte es denn bei so viel Herzblut nicht noch weiter nach oben gehen können?
Schwierig, die aktuelle Platzierung ist wirklich ein sehr guter Maßstab. Gegenüber der Teilnehmerrangliste haben wir uns ordentlich nach vorne gearbeitet. Wir haben uns von Platz 36 auf Platz 24 verbessert, also gegenüber dem Vorjahr um zwölf Plätze. Die Marathons, die vor uns liegen, sind viel größere Veranstaltungen, mit denen wir uns nicht messen können. Die drei Erstplatzierten, der Berlin-Marathon, der Frankfurt-Marathon und der Rennsteiglauf, haben komplett andere Dimensionen.
Die Platzierung motiviert also zum Weitermachen. . .
Sie ist Ansporn. Das Niveau muss gehalten werden - auch mit dem neuen Standort in Steinheim. Platz fünf in Baden-Württemberg ist ein Wort. Die Messlatte liegt hoch, und klar ist: Der Wohlfühlfaktor unserer Veranstaltung muss erhalten bleiben.
Das Gespräch führte Julia Spors