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Die Dode Ein Geschenk von Frau Gestorben

StN, vom 16.11.2011 15:26 Uhr
Arbeitet der Vater wirklich als Bestatter? Foto: dpa
Arbeitet der Vater wirklich als Bestatter? Foto: dpa
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Aus gegebenem Anlass kommen wir nochmals auf das eigentlich harmlose Thema Dode zurück. Aus Pliezhausen schreibt uns Leser Werner Oswald: "Bei uns in Bernhausen (wie anderswo auch) sagt man nicht Patin, sondern Dode. Bei meiner Schwester war einmal eine Freundin vom Bodensee zu Besuch. Dieser sind beim Abendessen fast Messer und Gabel aus der Hand gefallen, als mein Vater sagte: ,Jetzt mues i mi aber rege, i mues no Dode vom Flughafä hole.' Die Dame war höchst erschrocken darüber, dass mein Vater vermeintlich nebenher noch als Leichenfahrer tätig ist und Tote abholen muss."

Leserin Bärbel Weistaar aus Sulzbachhat Folgendes erlebt: "Meine Freundin musste zu Hause alles ,Dialektische' ins Hochdeutsche übersetzen. Einmal wollte sie erzählen, dass das Nachbarsmädle von seiner Dode ein Hopfseil geschenkt bekommen hat. In ihrer hochdeutschen Übersetzung wurde daraus: ,Die Sibylle hat von ihrer Frau Gestorben ein Springseil geschenkt bekommen."'

Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Leser Thomas Seidel aus Ensingen. Er schreibt: "Wenn ich etwas Gutes zu trinken bekomme und anschließend gefragt werde, wie es mir denn schmeckt, zitiere ich immer einen Spruch meines Opas: ,Des isch, wia wenn dr a Engele dr Hals nabronst."'

Schreiben Sie uns: Zentralredaktion, Postfach 104452, 70039 Stuttgart, Stichwort: Schwäbisch, Fax: 0711/7205-7309; E-Mail: land@stn.zgs.de

 

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Den französisch-schwäbischen Sprachbeziehungen widmen wir weitere Zeilen.
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