Die fünftplatzierten Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Schmiden sind 2012 noch ohne Sieg. Ihr erstes Spiel des Jahres gegen den Tabellensiebten USC Freiburg (0:3) haben sie ebenso verloren wie die zweite Partie vor wenigen Tagen beim zweitplatzierten Förderverein Tübinger Modell (1:3). Und die Aussichten auf ein Ende der Punktlosigkeit noch im Januar sind nicht die besten. Zwar steht für die TSV-Frauen am Samstag, 19 Uhr, ein Heimspiel in der Schmidener Sporthalle auf dem Programm. Doch der Gegner ist das stärkste Team der Liga: Der Tabellenführer TG Biberach kommt.
Die Gäste aus Oberschwaben haben in den ersten zwölf Saisonspielen in der Regionalliga lediglich einmal nicht gewonnen. Am zweiten Spieltag mussten die Zweitliga-Absteigerinnen aus Biberach in Tübingen eine 1:3-Niederlage hinnehmen. "Sie bringen einfach noch ein ganz andere Erfahrung mit als wir", sagt die TSV-Spielerin Anja Lüders, die zugleich stellvertretende Abteilungsleiterin ist. "Die Mannschaft steht sehr kompakt da."
Der TSV Schmiden verlor das Hinspiel in Biberach - am 43. Geburtstag seiner Führungsspielerin Andrea Ahmann - nach dem Gewinn des ersten Satzes mit 1:3. Ausschlaggebend war dabei auch die gegnerische Abwehrstärke. "Es wird hauptsächlich darum gehen, dass wir uns im Angriff und im Block durchsetzen - unsere Annahme war in Biberach stabil", sagt Anja Lüders. "Wir haben aber keinen Druck, das Spiel gewinnen zu müssen. Es hängt ein bisschen von der Tagesform ab, ob wir eine Chance haben werden." Bis auf die Langzeitverletzte Kerstin Köhler stehen dem Trainer Christoph Janik wohl alle Spielerinnen zur Verfügung - auch Katja Köder, Mara Schreiber und Silke Kleinhempel (alle Oberschenkelprobleme) sowie Livia Langhof (Schulterbeschwerden).