Er ist der erste Pate gewesen, der auch selbst an den Start gegangen ist. Am Ende krönte Michael Göhner seine erste mz3athlon-Teilnahme mit dem Sieg in der heavy-Distanz. Zweiter wurde Andreas Wolpert vom Team free-smile.de mit einer Zeit von 1:27,19 Stunden vor Frank Mayer vom Team Silla Hopp (1:27,28 Stunden). Ende der zweiten Laufrunde überholte Wolpert den Steinheimer, gab die Position dann nicht mehr ab. "Es hat sich heute von Anfang an gut angefühlt beim Laufen", sagte Andreas Wolpert, der bei seinem ersten Rennen in diesem Jahr mit dem zweiten Platz hinter dem Deutschen Meister mehr als zufrieden war. "Nach vorne gab es einfach nichts", gab er zu. Denn: Michael Göhner war topfit.
"Es lief wirklich gut. Ich bin vollauf zufrieden mit meinem Rennen", sagte dieser noch etwas außer Atem nach dem Zieleinlauf. Bereits nach dem Schwimmen sah es gut aus für den Deutschen Meister. Nach der ersten Bahn hatte der Mann mit der Startnummer 101 bereits eine Körperlänge Vorsprung herausgeschwommen, nach den vorgegeben 700 Metern war es dann eine ganze Bahnlänge. "Ich habe beim Schwimmen und beim Radfahren voll durchgezogen", sagte er später. Und das sah man.
Erst mit großem Abstand kletterten die Verfolger aus dem Becken, konnten dem Favoriten dann beim Radfahren sowie beim Laufen nicht mehr gefährlich werden. Und das, obwohl Göhner beim 7,5 Kilometer-Lauf einen Gang rausgenommen hat, wie er später zugab. "Nach meinem Haarriss in der Ferse war ich da noch etwas vorsichtig", erklärte er. 1:22,25 Stunden waren es dann am Ende für alle drei Disziplinen - eine gute Zeit.
Zufrieden war auch Scarlet Vatlach mit ihrem Wettbewerb. Die Tübingerin setzte sich in der heavy-Distanz nach 1:35,25 Stunden gegen ihre Konkurrenten durch. "Ich hätte nicht gedacht, dass es beim Radfahren so gut läuft", wunderte sich Vatlach nach dem Ziel über ihre eigene Leistung. "Ich bin von Anfang an gut in den Wettbewerb gekommen", sagte die Triathletin. Sieben Minuten nach ihr kam Franziska Hollmig, die Zweitplatzierte, ins Ziel (1:42,55 Stunden). Die Drittplatzierte, Elfi Gloger, hatte gar zehn Minuten Rückstand.
Enger ging es da in der classic-Distanz zu. Mit Ulrich Keppler vom Team Silla Hopp setzte sich am Ende aber ein Lokalmatador durch. 1:00,15 Stunden benötigte der Murrer für seinen Triathlon. Zweiter wurde Oliver Kummer aus Calw (1:00,52 Stunden), Dritter Silla Hopp-Teamkamerad Nico Richter (1:01,18 Stunden). Bei den Frauen setzte sich Carina Brechers aus Worms durch. Sie gewann vor Birgit Metzler und Gaby Maisch in 1:01,30 Stunden. Metzler, die Zweitplatzierte, kam erst rund vier Minuten später ins Ziel (1:05,21 Stunden), Maisch hatte gar einen Rückstand von elf Minuten (1:12,27 Stunden). "Es lief heute alles ideal", freute sich die Frauen-Siegerin nach ihrer Ziel-Ankunft.
In der light-Variante des mz3athlon siegte Andreas von Borstel (34:47 Minuten) vom Marbacher Ruderverein vor Elmar Schiller (TSV Neustadt/Rems, 36:08 Minuten). Bei den Frauen entschied Teresa Monika Haas vom VfL Endersbach das Rennen für sich (40:32 Minuten).