Crashtest Halt, sonst gibt es Scherben

Sandra Markert, 22.01.2013 14:57 Uhr

Stuttgart - Die Gläser dürfen sich nicht berühren (Korrosion!), und das Wasser darf weder zu hart (Kalk!) noch zu weich (Mineral­verlust!) sein – dann stellt Christian Frens von der Deutschen Sommelierunion selbst ­edle Weingläser in die Spülmaschine.

Das Problem ist nur, dass die meisten Geräte einfach nicht dafür gebaut sind, langstielige Weingläser oder Sektflöten bruchsicher zu verstauen. Die Idee des Amerikaners Gary Rose klingt deswegen charmant: Plastikhalter, die an Glasstiel und Spülmaschine befestigt werden, schützen das Glas vor dem Umfallen.

Die Firma Quirky (www.quirky.com), die gute Erfindungen von Normalbürgern unterstützt, lässt die Halter inzwischen tatsächlich produzieren (zu kaufen etwa über Proidee, 8 Stück für 29,95 Euro).

Es mag sein, dass die biegsamen lila Plastikstäbe genau in die Spülmaschinen-Halterung von Gary Rose passen und seine Weingläser dicke Stiele haben. Im Test mit zwei verschiedenen Spülmaschinen und mehreren Glasmodellen fanden die Glashalter leider keinerlei Halt. Aber zumindest der Erfinder muss seine Gläser nun hoffentlich nicht mehr von Hand spülen.

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