Crashtest Für stilbewusste Camper

Doris Trapmann, 20.11.2012 13:46 Uhr
Der faltbare Wasserkessel sieht schick aus, ist aber für den Extrem-Camper der auf jedes Gramm achtet nicht zwingend geeignet.

Stuttgart - Wasserkessel sind eigentlich nicht mehr zeitgemäß – verbrauchen Wasserkocher doch weniger Strom. Ob dieses Modell eine Wiederbelebung schafft? Er ist aus Silikon , hat einen Edelstahl-Boden mit 14,5 Zentimeter Durchmesser. Aufgeklappt ist der Kessel 14 Zentimeter hoch. Der Griff ragt heraus. Und der hat es in sich: Pfiffig konstruiert, wenn man begriffen hat, wie er funktioniert. Da keine Gebrauchsanweisung mitgeliefert wird, braucht es etwas Geduld und Geschick. Der Kessel fasst 1,2 Liter, ist tatsächlich für alle Herde geeignet und hält auch die Spülmaschine aus. Der Clou: Der Kessel lässt sich zusammenfalten auf 5,5 Zentimeter Höhe – und das soll ihn für Wanderer, Camper, Segler besonders ­attraktiv machen.

Heiner, der eingefleischte Camper im Freundeskreis, lehnt jedoch dankend ab: Er kocht das bisschen Wasser, das er für seinen Tee braucht, lieber in seinem Universaltöpfchen. Aber der Wasserkessel sieht schicker aus – und macht sich deshalb gut im Gartenhaus oder im Wohnmobil. Für Selbstversorger, die nicht mit jedem Gramm Gewicht rechnen müssen, ist der Kessel (29,95 bei www.proidee.de) also ein ideales Weihnachtsgeschenk: Nett gemeint, aber ein bisschen überflüssig.

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