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Cannstatter Straße Polizeifahrzeuge krachen ineinander

Jürgen Bock, vom 17.06.2011 18:09 Uhr
 Foto: StN
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Stuttgart - Es gibt Unfälle, bei denen sich die Beteiligten darüber klar werden müssen, ob sie die Polizei holen. Und es gibt solche, bei denen sich diese Frage erübrigt. Ob die Personalien bei einem Auffahrunfall am Freitag aufgenommen worden sind, ist nicht überliefert. Sehr wahrscheinlich ist es jedoch nicht, waren die Beteiligten doch bestens miteinander bekannt: Sie alle trugen Uniform.

Mehrere Polizeibusse waren auf der Cannstatter Straße stadtauswärts in Kolonne unterwegs. Auf Höhe Villastraße bremste der Erste - das hatte Folgen. Gleich mehrere nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachten ineinander. Zwei von ihnen mussten anschließend sogar abgeschleppt werden. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Die rechte Spur war für längere Zeit blockiert.

Eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei kommentiert das Malheur mit einer Spur Galgenhumor: "Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Das ist halt ein Auffahrunfall, wie er jeden Tag in Stuttgart zigfach passiert." Schließlich habe es in der Stadt allein in den vorausgegangenen 24 Stunden 70-mal gekracht, 66-mal mit Blechschaden.

In den meisten Fällen, so ist jedenfalls anzunehmen, waren die Beamten aber nicht ganz so schnell am Unfallort. Hier ging's doch schneller, als die Polizei erlaubt.

Kommentare (7)
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JUN
19
04:43 Uhr, geschrieben von Abt Wangen
Tjaa
Tjaa Kann passiren Blöd ist wird gezahlt von den steuerzahler.
JUN
18
19:24 Uhr, geschrieben von Homer S.
Und Nelson sagt:
"Ha Haaaa!". Hoffentlich werden Einläufe verschrieben. <°{{{}}}><
JUN
18
09:33 Uhr, geschrieben von Beobachter
nichts Neues
und ist doch ständig zu beobachten, wenn Einsatzfahrzeuge in Kolonne fahren. Man will ja möglichst nicht die Kolonne unterbrechen lassen und fährt so Stoßstange an Stoßstange... Wegen irgendwelche Strafen braucht man sich aber nicht so aufzuregen, denkt doch lieber mal an den Schaden von 20.000 Euro, den zahlt auch der Steuerzahler... ;-)
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