Bugatti Chiron beim Genfer Autosalon PS-Monster fasziniert mit Superlativen

Von red/dpa 

Ein Auto wie aus einer anderen Welt: Bugatti präsentiert beim Genfer Autosalon den Nachfolger des Über-Sportwagens Veyron – und der Chiron übertrumpft seinen Vorgänger sogar. Doch auch Lamborghini, Porsche, Mercedes & Co. lassen sich nicht lumpen.

Genf - Der Genfer Autosalon präsentiert in diesem Jahr einen atemberaubenden Sportwagen: Den Bugatti Chiron mit 1500 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h. Auch andere Hersteller zeigen Neuheiten mit starken Motoren - und viele neue SUVs, auch im kleineren Segment.

Das weitgehend aus Karbon und Aluminium gefertigte Bugatti-Coupé dürfte eine der Attraktionen der Messe werden. 16-Zylinder-Motor, acht Liter Hubraum und Allradantrieb sollen Käufer begeistern. Man muss ihn sich aber leisten können: 2,9 Millionen Euro will die VW-Tochter Bugatti dafür haben.

Auch BMW lässt die Muskeln spielen - die Münchner präsentieren in Genf den neuen 7er als Zwölfzylinder mit 660 PS, gut 300 Kilometern pro Stunde Spitzengeschwindigkeit und ebenfalls Allradantrieb. Mercedes schließt eine Lücke im Modellprogramm seines C-Klasse- Coupés und zeigt eine Version von AMG mit sechs Zylindern, 367 PS und Allradantrieb.

Audi präsentiert seinen kleinsten SUV, den Q2

Maserati bringt einen ersten Geländewagen auf den Markt, den Levante. Der betont sportliche Ableger der Limousine Ghibli soll noch im Frühjahr in den Handel kommen. Bentley hat sein Flaggschiff überarbeitet und zeigt als weitere Varianten das Sportmodel Mulsanne Speed und eine Version mit verlängertem Radstand.

Audi präsentiert seinen kleinsten SUV, den Q2. Eine fast coupéhafte Silhouette, große Lufteinlässe und der hoch angeordnete achteckige Grill prägen das Bild. Ein radargestütztes Notbremssystem ist serienmäßig, digitale Instrumente und Head-up-Display können dazu gekauft werden. Der Gepäckraum fasst 405 Liter.

Opel hat seinen Geländewagen Mokka überarbeitet mit neuem Design, mehr Ausstattung und einem weiteren Motor. VW zeigt den überarbeiteten Up und die kleine Polo-SUV-Studie. Volvo schließt den Generationswechsel an der Spitze der Modellpalette mit dem Luxus-Kombi V90 ab.

Ford hat dem Kuga ein Facelift verordnet, mit retuschiertem Design und sparsamerem Motor. Peugeot zeigt den SUV 2008 mit neuer Front - steiler Grill und breitere Kotflügel. Assistenzsysteme helfen beim Bremsen und Parken. Kia zeigt mit dem Niro ein ausschließlich für den Hybridantrieb entwickeltes SUV. Und auch der deutsch-chinesische Hersteller Borgward lässt es sich ein Jahr nach seinem Relaunch nicht nehmen, sein zweites Modell zu präsentieren. Medienberichten zufolge handelt es sich um ein kleineres Schwestermodell des ersten Borgward-Autos BX7.

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