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Böblinger Notgeld-Schein Der Sindelfinger in Kalkutta

StN, vom 28.09.2011 23:11 Uhr
Klein gedruckt auf einer Banknote: Der Böblinger-Sindelfinger-Spruch Foto: StN
Klein gedruckt auf einer Banknote: Der Böblinger-Sindelfinger-Spruch Foto: StN
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Aus Fellbach schreibt Leser Wolfgang Bährle: "Beim Lesen des Artikels zu der eventuellen Fusion von Böblingen und Sindelfingen ist uns folgende Erzählung meiner Schwiegermutter - einer geborenen Böblingerin - eingefallen: Während der Inflation anfangs der zwanziger Jahre im letzten Jahrhundert hat sich der Wert der damaligen Notgeldwährung fast täglich geändert. Um mit dem Geld, das fast nichts mehr wert war, möglichst schnell etwas anzufangen, musste sie am Bahnhof auf ihren Vater warten, der ihr den täglich ausgezahlten Lohn über den Zaun reichte, damit sie schnell nach Hause rennen und ihre Mutter zum Einkaufen gehen konnte.

Auf dem Böblinger Notgeld-Schein über eine Million Mark stand damals der folgende Vers:

A Schwob kommt noch Indien nei,
der kehrt en Kalkutta ei
ond frogt en dem Wirtshaus no:
,Ihr Leut - isch koi Böblinger do?'
Do schreit so indischer Denger:
,Ha noi - aber a Sendelfenger."'

Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Leser Friedrich Bihlmeyer aus Winnenden-Birkmannsweiler. Er schreibt: "Vom Schulza-Fritz stammt der Spruch: ,Wenn's Geschäft em a Fass drenn wär' - i däds ed aschtecha!"'

Schreiben Sie uns: Zentralredaktion, Postfach 104452, 70039 Stuttgart, Stichwort: Schwäbisch, Fax: 0711/7205-7309; E-Mail: land@stn.zgs.de

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