Bodycams und Wackelkameras im Film Das große Kino-Gewackel

Von Markus Brauer 

Ein Bundespolizist geht am Kölner Hauptbahnhof mit einer Bodycam Streife. Foto: dpa
Ein Bundespolizist geht am Kölner Hauptbahnhof mit einer Bodycam Streife. Foto: dpa

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn sollen genauso wie Baden-Württembergs Polizisten mit Bodycams – Schulterkameras – ausgerüstet werden. In Action- und Horrorfilmen ist die Wackelkamera-Perspektive von Camcordern und Bodycams schon seit langem verbreitet. Ein cineastischer Überblick.

Stuttgart - Die Polizei macht es vor, die Bahn zieht nach. Wie die Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten berichten will die Deutsche Bahn in diesem Sommer schrittweise Körperkameras bei ihren Sicherheitsmitarbeitern einsetzen. Zum Schutz ihrer Mitarbeiter hatte die Bahn die sogenannten Bodycams bereits bis März diesen Jahres in Berlin und Köln getestet, so die beiden Zeitungen weiter. „Ein präventiver Effekt geht insbesondere vom eingebauten Monitor aus, der einem Angreifer das eigene Verhalten zeigt“, heißt es bei der Bahn.

Wackelkameras im Film

Was im öffentlichen Leben für mehr Sicherheit sorgen soll, wird in Action- und Horrorfilmen schon seit langem angewendet. Dort heißt die kleine, sichtbar getragene Videokamera, die an der Schulter fixiert oder in der Hand gehalten wird, Wackelkamera. Ein ästhetisches Ausdrucksmittel der Kameraeinstellung, um Szenen spannungsgeladener und authentischer zu gestalten.

Allerdings sind die Bilder in ständiger Bewegung und teils so ruckartig, dass man beim Zuschauen vom dauernden Gewackel (manchmal auch vom Inhalt des Films) Kopfschmerzen bekommt und es einem speiübel wird. In unserer Video-Galerie stellen wir einige bekannte Wackelkamera-Filme vor.

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