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Blaulicht vom 26. Juli Von falschem Polizisten ausgeraubt

StN, vom 26.07.2010 08:57 Uhr
Symbolfoto. Foto: dpa
Symbolfoto. Foto: dpa

Stuttgart-Mitte: Er gab sich als Polizist aus und schlug dann eiskalt zu – ein 24 Jahre alter Mann ist am Sonntagmorgen auf der Königstraße von einem dreisten Täter ausgeraubt worden.

Wie die Polizei mitteilte, sprach der unbekannte Mann sein Opfer an und gab sich als Kriminalpolizist aus. Er stellte den 24-Jährigen an die Wand und ließ ihn seine Taschen leeren. Als sein Opfer bat, den Polizeiausweis sehen zu dürfen, reagierte der „falsche Polizist“ wohlweislich nicht, sondern fesselte seinem Opfer die Hände auf den Rücken. Dann nahm er dessen Geldbeutel an sich und flüchtete.

Der Gesuchte ist etwa 22 bis 23 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß. Er hatte schwarze Haare, einen Vollbart, trug einen schwarz-weiß-gestreiften Trainingsanzug und sah südländisch aus.  Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-5544.

Kommentare (4)
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JUL
26
19:24 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
Erklärung
@ Beobachter "Wann hört die Gewalt, die von Jugendlichen ausgeht, auf?" Kann ich Ihnen ziemlich genau sagen: Sobald es wieder Perspektiven für die jungen Menschen gibt. Ich will hier nichts verharmlosen oder schönreden, die Jugendkriminalität ist ein enormes Problem. Aber von härteren Gesetzen o.ä. lassen die sich sowieso nicht abschrecken. Man muss das Problem an der Wurzel packen und den Jugendlichen eine Perspektive bieten. Ist doch logisch, wer nichts zu verlieren hat, keine Lehrstelle in Aussicht hat etc. neigt eher zu Agressivität als Jugendliche die mit sich und ihrem Leben einigermaßen zufrieden sind.
JUL
26
15:55 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
Für die Jugendlichen...
.. wird doch extra ein neuer Bahnhof gebaut, dann können sie da rumhängen. Im Ernst, ich fahre an bestimmten Haltestellen auch sehr ungern mit der Bahn, v.a. am Wochenende spät abends. Für mich kommt kein Kind böse auf die Welt, sie werden wenn dann böse gemacht. Und da versagt Elternhaus, Schule und v.a. der Staat, denn dieser ist dem Schutz der Familien verpflichtet. Wer Milliarden in eine Baugruppe schüttet wie die Stadt Stuttgart, andererseits aber die Entwicklung junger Menschen unzureichend fördert, ganze Stadtteile den Bach runtergehen lässt und wem die Polizisten aus Geldmangel ausgehen, der muss sich nicht wundern, dass es mehr wie schief läuft. Da kommt dann auch mal keine Polizei vorbei obwohl der Nachbar seine Frau und sein Kind gerade krankenhausreif schlägt. Mein persönlicher Eindruck und Erfahrung.
JUL
26
13:54 Uhr, geschrieben von F.H.
Ich habe auch keine Lust mehr...
@Beobachter: Ich frage mich auch immer, was das soll. Vor allem frage ich mich, was Jugendliche dazu bringt, Dinge zu beschädigen oder andere Personen zu verprügeln. Ich wurde selbst letztes Wochenende an einer Stadtbahnhaltestelle bedroht. Auch von Jugendlichen. Ich hatte das Glück, daß ich irgendwie davonkam. Aber seither fahre ich nicht mehr gerne Stadtbahn, wenn ich ehrlich sein soll...
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