Berlinale 2014 Shia LaBeouf und die Sache mit der Tüte

Von SIR/dpa 

Alle Augen auf Shia LaBeouf: Im Dezember hatte der Schauspieler angekündigt, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nun kam ihm die Berlinale dazwischen. Mit Tüte über dem Kopf stahl der Schauspieler seiner schönen Kollegin Uma Thurman glatt die Schau.

Alle Augen auf Shia LaBeouf: Im Dezember hatte der Schauspieler angekündigt, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nun kam ihm die Berlinale dazwischen. Mit Tüte über dem Kopf stahl der Schauspieler seiner schönen Kollegin Uma Thurman glatt die Schau.

Berlin - Stürmischer Applaus für Lars von Trier auf der Berlinale: Für den ersten Teil seines Kino-Epos „Nymphomaniac Volume I“ ist der dänische Regisseur auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin lautstark gefeiert worden. Nach den ersten knapp zweieinhalb Stunden des Psychodramas aus Sexsucht, Selbsthass und Begierde sprang von Trier am Sonntag auf die Bühne im Berlinale-Palast. Aber lang hielt es von Trier nicht im Scheinwerferlicht aus und rief die anwesenden Darsteller sofort zu sich auf die Bühne: Uma Thurman, Stellan Skarsgård, Stacy Martin und Christian Slater.

Für Aufsehen sorgte Shia LaBeouf: Bei der Pressekonferenz am Nachmittag war er einfach aufgestanden und gegangen, weil ihm die Frage eines Journalisten nicht passte, am Abend ging er zwar über den roten Teppich - allerdings mit einer Papiertüte über dem Kopf, auf der "I'm not famous anymore" ("Ich bin nicht mehr berühmt") geschrieben stand.

Der Hintergrund: Im Dezember musste der Schauspieler zugeben, dass er sich für einen Kurzfilm aus der Handlung eines Comics aus dem Jahr 2007 bedient hatte. Die Empörung war so groß, dass LaBeouf auf Twitter ankündigte, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Daher die Sache mit der Papiertüte.

Charlotte Gainsbourg, die als mittlerweile 50-jährige Joe ihre Lebensgeschichte als Sexsüchtige dem Unbekannten Seligman (Stellan Skarsgård) erzählt, war nicht zur Weltpremiere gekommen.

Der 145 Minuten lange „Director's Cut“ von Triers lief offiziell auf der Berlinale außer Wettbewerb. In Deutschland startet „Volume I“ am 20. Februar, den zweiten Teil (Volume II) können Kinogänger ab 3. April sehen.

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