Bahn-Aufsichtsrat Für Stuttgart 21 steht es fünfzig/fünfzig

dpa, 11.02.2013 08:28 Uhr

Berlin - Zweifel an Stuttgart 21: Bahn-Aufsichtsratsmitglied Alexander Kirchner hat die Chancen für den Bau des umstrittenen Bahnhofs mit fünfzig/fünfzig beziffert. Es müsse nun offen über Alternativen diskutiert werden, forderte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn AG am Montag im Deutschlandfunk.

„Niemandem ist geholfen, wenn das Projekt scheitert und dort nur ein Scherbenhaufen liegt“, sagte der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG. Aber ein Aus könne auch teuer werden: „Ein Abbruch kostet aus heutiger Sicht 2 Milliarden - ohne das man einen funktionsfähigen Bahnhof in Stuttgart hat.“

 

 

 
 
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FEB
17
Okül, 01:02 Uhr

50/50 heißt. Alternativen haben keine Chance

Die alte politische Regel, die fast immer gilt, lautet doch: im Gang befindliche Prozesse sind kaum zu stoppen. 50/50 heißt also klar: Vorteil für Fertigbauen von Stuttgart 21. Weil das die Bahnhofsgegner wissen, betonen sie fälschlicherweise immer und immer wieder, dass noch gar nichts angefangen sei. So blind ist man nur, wenn man Realitäten ausblendet, die einem das Leben schwer machen.

FEB
14
Garibaldi, 13:17 Uhr

Niemandem ist geholfen, wenn S 21 schlecht geplant und fehlerhaft weitergebaut wird

Die Bahn hat bisher nicht bewiesen, dass sie S 21 so bauen kann, wie man es in einem hoch-technisierten Land erwarten kann. Zeit hat sie genug gehabt: viele Jahre der Planung. Seit drei Jahren wird nicht gebaut wegen schlechter Planung und schlechtem Management. Und jetzt auch noch das finanzielle Fiasko. Glaubt jemand im Ernst, dass sich das ändert, wenn die Bahn weiterbaut?

FEB
13
Lia Roß, 08:57 Uhr

FEB 12 Generation Eigennutz, 11:07 Uhr S21 Gegner hinterlassen den Jungen die Probleme

Allgemeine Bildung Fehlanzeige? Wer hat den Bahnhof zerstört? Die Grünen, oder die Rentner, die dagegen protestieren? Und wer möchte Milliarden unrentabel vergraben? Auch die Rentner? Ach Mensch, den Alten, die seit Jahren gegen S21 demonstrieren, sollen Sie doch dankbar sein: diese wollen ihr künftiges Geld sparen, denn viele von denen kommen schneller unter die Erde als der Tiefbahnhof , wie makaber es auch klingt, und haben davon nichts. Sie aber werden dafür blechen, und blechen, und blechen müssen.

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