Auf gut Schwäbisch Wenn des rauskommt . . .

Von StN 

Was da so alles drin ist? In diesem Fall sind es Pferdebratwürste aus einer Pferdemetzgerei in München Foto: dpa
Was da so alles drin ist? In diesem Fall sind es Pferdebratwürste aus einer Pferdemetzgerei in München Foto: dpa

Renate Köpf aus Benningen fühlt sich angesichts des aktuellen Pferdefleischskandals an die sechziger Jahre erinnert.

Stuttgart - Renate Köpf aus Benningen fühlt sich angesichts des aktuellen Pferdefleischskandals an die sechziger Jahre erinnert. „Ich bin Jahrgang 1949. In den sechziger Jahren hat mir mein Opa eine Karikatur in seiner Tageszeitung gezeigt. Abgebildet war ein Metzger mit seinem Lehrling bei der Wurstherstellung. Unter der Karikatur stand der Satz: ,Meister, wenn des rauskommt, was do neikommt no kommet mir nei und nemme raus.‘ Es muss also auch schon damals einen Anlass zu einer derartigen Aussage gegeben haben.“

Heute erlauben wir uns, einige Schwäbisch-Tipps zu geben. Da wir immer wieder Anfragen nach einer Zusammenfassung der hier veröffentlichten Schwäbisch-Beiträge erhalten, empfehlen wir an dieser Stelle nochmals unsere Buchreihe „Auf gut Schwäbisch“, die im Belser-Verlag erschienen und in jeder Buchhandlung zum Preis von je 14,95 Euro pro Band erhältlich ist.

Zum Zweiten weisen wir auf eine Veranstaltung des Vereins Schwäbische Mund.art hin. Der Zusammenschluss von Mundart-Aktivisten und Dialektfreunden ruft den 1. Herrenberger Mundartstammtisch ins Leben. Erstes Treffen ist am Donnerstag, 28. Februar 2013, um 19 Uhr im Hotel Gasthof Hasen (Tessiner Grotte), Herrenberg, Hasenplatz. Zu Gast ist der Autor Karl Napf alias Ralf Jandl. Nach Vereinsangaben sollen alle Gäste die Gelegenheit haben, eigene kurze Mundartbeiträge einzubringen. Ein gemeinsames schwäbisches Liedersingen schließt den Abend ab. Der Eintritt ist frei. Weitere Vereinstreffen: Donnerstag, 27. Juni 2013 und 17. Oktober 2013, jeweils 19 Uhr im Hotel Gasthof Hasen, Herrenberg. Kontakt: 0 70 32 / 7 51 30, www.mund-art.de. Ergänzend zum gestrigen schwäbischen Spruch des Tages („Omkehrt ischt au g’fahra“) schreibt Hans Münzinger: „Liab’r schlecht g’fahra als guat gloffa.“ Das soll unser heutiger Spruch des Tages sein.

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